Mindful Lifestyle

Wie du es schaffst, ein wirklich authentisches Leben zu führen.

Wie du es schaffst, ein wirklich authentisches Leben zu führen

Der Begriff Authentizität gewinnt in der heutigen Welt immer mehr an Bedeutung. In den Zeitungen und auf Social Media liest man häufig davon, dass authentische Menschen glücklicher sind, weil sie ihrem Herzen folgen. Authentizität wird zu einem Modewort. Dabei haben Modewörter häufig die Angewohnheit, uns Menschen immer mehr unter Druck zu setzen und damit den ursprünglichen Gedanken, der hinter dem Modewort steht, zu vereiteln. In meinen Augen zeigt die Beliebtheit des Begriffs „Authentizität“ vor allem, dass viele Menschen den Wunsch verspüren, sich mit den Dingen zu beschäftigen, die sie selbst tun möchten. Dinge, die sie glücklich machen. Wir möchten uns, in dem was wir tun, nicht mehr danach richten, was unser Umfeld für “sicher”, “angemessen”, “sinnvoll” – kurzum für “richtig” hält. Wir möchten unserem eigenen Herzen vertrauen und der Stimme in uns, die sagt:

“Lauf los. Es wird alles gut werden, wenn du tust, was du liebst.”

Kann es aber denn so einfach sein? Bedeutet Authentizität einfach nur, dem eigenen Herzen zu folgen?

Wie können wir uns ein Leben in Authentizität aufbauen?

 

Diesen Fragen widme ich mich in diesem Artikel, der im Rahmen der Blogparade “Lieber glücklich von A bis Z” der lieben Katja vom Blog Wege zum Glück entstanden ist. Weitere Artikel zur Blogreihe findest du ab dem 20.05.19 bei Katja unter: https://www.lieber-gluecklich.de/

 

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Was Authentizität eigentlich bedeutet

Dazu muss man sagen, dass Authentizität sich für jeden Menschen anders zeigt. Am Ende muss ein jeder von uns selbst wissen, welche Aspekte er zu einem authentischen Leben zusammenfasst.

Für mich beinhaltet authentisch zu sein aber vorallem folgende Aspekte:

  • Alle Masken, die wir uns im Laufe unseres Lebens aufgesetzt haben, wieder abzulegen
  • Auf die eigene innere Stimme zu hören
  • Den eigenen Werten, Überzeugungen und Gefühlen nach zu handeln
  • Die eigene Wahrheit zu sprechen
  • Zu den eigenen Stärken und Schwächen stehen
  • Sich mit der eigenen Persönlichkeit auseinanderzusetzen
  • Das zu hinterfragen, was uns durch Erziehung und Sozialisation anerzogen wurde
  • Sich für andere Menschen nicht zu verbiegen
  • Auch mal “Nein” zu sagen, wenn man nicht ehrlich “Ja” sagen kann
  • Die eigenen Gefühle anzuerkennen, anstatt sie wegzuschieben
  • Auch negativen Gefühlen Ausdruck zu verleihen
  • Den eigenen Weg zu gehen – nicht den der Eltern oder Familienmitglieder
  • Sich mehr und mehr selbst kennenzulernen
  • Sich auch mal Auszeiten zu nehmen, wenn man sie braucht
  • Auf die eigenen Bedürfnisse zu hören
  • Auf das eigene Bauchgefühl zu vertrauen
  • Sich von anderen abzugrenzen, wenn nötig
  • Das zu tun, was man von Herzen liebt
  • Die eigenen “Fehler” anzunehmen
  • Einfach sein zu dürfen, ohne Leistungsdruck
  • Loszulassen, was nicht mehr funktioniert
  • Sich trauen, neue Wege zu gehen
  • Ehrlich zu uns selbst zu sein
  • Kraftvolle Entscheidungen zu treffen, anstatt sich nicht festlegen zu wollen
 

Im Großen und Ganzen geht es bei Authentizität darum, sich selbst treu zu bleiben. Und damit kann sicher jeder von uns etwas anfangen. Wer hat schließlich nicht schonmal dieses Gefühl erlebt, wenn man etwas getan oder gesagt hat, was sich eigentlich nicht “richtig” angefühlt hat, nur weil die Eltern, Freunde, Familienmitglieder, der Chef oder die Kollegen gesagt haben, dass man es “NUR SO UND NICHT ANDERS” machen kann.

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Authentisch sein ist ein Prozess

Authentizität stellt sich nicht über Nacht ein. Du kannst nicht sagen: “Ab heute lebe ich authentisch.”, und erwarten, dass sich alles innerhalb der nächsten paar Tage umstellt. Authentisch zu leben ist ein Prozess. Dennoch kannst du eine authentische Lebensweise natürlich auch zur Gewohnheit machen, indem du dich längere Zeit bewusst dafür entscheidest, authentisch zu leben.

Wir Menschen haben von klein auf gelernt – durch Erziehung und Sozialisation – uns an die Anforderungen anderer anzupassen. Deshalb haben wir häufig Angst davor, von anderen abgelehnt zu werden, wenn wir unsere Gewohnheiten plötzlich verändern, wenn wir beginnen, andere Entscheidungen zu treffen, die uns mehr entsprechen. Das kann beängstigend sein und es erfordert Mut diese Schritte zu gehen. Also gib dir ausreichend Zeit, diesen Prozess zu durchlaufen. Nur wenn du authentisch lebst, wirst du dich frei fühlen und das Leben leben können, das du dir aus ganzem Herzen wünschst. Nur wenn du den Mut aufbringst, anderen Menschen dein wahres Gesicht zu zeigen und deinen Ideen, Werten und Überzeugungen Ausdruck zu verleihen wirst du ein wirklich glückliches Leben führen können.

 

Nun fragst du dich vielleicht dennoch, wie du dieses authentische Leben denn nun aber konkret erreichen kannst. Welche Schritte kannst du unternehmen, um dir selbst nach und nach ein authentisches Leben aufzubauen? Die folgenden drei Schritte werden dir dabei helfen, mehr und mehr deinen eigenen Weg zu gehen und ein Leben zu führen, das vollkommen dir entspricht:

 

3 Schritte zu deinem authentischen Leben

1.

Beschäftige dich ehrlich mit dir selbst

 

Manchmal frage ich mich, ob wir uns im Alltag eigentlich genügend Zeit nehmen, um uns selbst kennenzulernen. Frag dich doch mal, wann du zuletzt wirklich Zeit mit dir verbracht hast. Oftmals sind wir so sehr damit beschäftigt, uns mit den Mustern und Gewohnheiten zu beschäftigen, die wir aus unserem Umfeld unreflektiert aufgenommen haben, dass wir gar nicht wirklich wissen, wer wir selbst eigentlich sind und wie wir außerhalb des Einflusses anderer denken und handeln würden.

Der erste und wichtigste Schritt, um ein authentisches Leben aufzubauen, ist für mich also, sich ehrlich mit den eigenen Werten, Einstellungen, Bedürfnissen etc. zu beschäftigen. Du kannst dir dafür selbst verschiedene Reflexionsfragen stellen, um dich besser kennenzulernen, wie z.B.:

  • „Was macht mich glücklich?“
  • „Was sind meine Werte?“
  • “Womit beschäftige ich mich am liebsten?”
  • “Wo sehe ich mich selbst in drei Jahren?”
  • “Wie würde ich leben, wenn es keine Begrenzungen gäbe?”

Sich selbst Fragen zu stellen führt dazu, dass wir anfangen Dinge zu hinterfragen, die wir zuvor vielleicht immer einfach so hingenommen haben, ohne groß darüber nachzudenken, welche Auswirkungen sie auf unser Leben haben. Anstatt weiterhin das Leben eines anderen zu führen, fragen wir uns nun, was wir eigentlich wollen. Denn Begrenzungen finden nur in unserem Kopf statt. Um eine Gewohnheit daraus zu machen, kannst du diese Selbstreflexionsfragen z.B. in deine Morgenroutine integrieren, sie in dein Bullet Journal, oder Achtsamkeits-Tagebuch notieren, oder sie auf Zettel schreiben und an einem Ort aufhängen, wo du sie jeden Tag mehrmals siehst (z.B. Badezimmerspiegel)

Wenn du noch mehr Inspiration für weitere Reflexionsfragen hast, empfehle ich dir außerdem folgende Blogartikel:

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2.

Brich alte Muster und Gewohnheiten auf

 

Schon sehr früh lernen wir zwischen „richtig“ und „falsch“ zu unterscheiden. Was damit jeweils gemeint ist, lernen wir durch Erziehung und Sozialisation durch unser Umfeld. Wir versuchen Fehler zu vermeiden und das zu tun, was gesellschaftlich anerkannt ist. Oft ohne jemals zu hinterfragen, ob das für uns wirklich “richtig” ist. Auf diese Weise folgen wir deshalb manchmal jahrelang schlechten Gewohnheiten, die uns im Grunde vielmehr Schaden als sie uns nützen. Eben einfach weil „es eben schon immer so war“ und obwohl wir merken, dass wir insgeheim darunter leiden, so leben zu müssen. Wir begraben unsere Träume und Ideen für das Leben eines anderen. Manchmal jagen wir sogar jahrelang dem großen Erfolg in einem Job nach, den wir insgeheim hassen, um am Ende festzustellen, dass uns die Beförderung auch nicht glücklicher macht. Wir jagen bildlich den Karotten eines anderen hinterher.

Im Alltag etablieren wir häufig Verhaltensweisen, die uns krank und träge machen und die uns gar nicht entsprechen. Ich habe z.B. lange Zeit direkt nach der Arbeit Netflix eingeschalten, um mich für einen “harten Arbeitstag” zu belohnen. Dabei wusste ich insgeheim, dass es viel sinnvoller wäre, den Job zu kündigen – weil er eigentlich nicht das war, was ich mir wünschte – und raus in die Natur zu gehen und mich zu erden, anstatt mich vor den Laptop zu klemmen. Netflix war nur die einfachere “Lösung”. Aber diese Gewohnheit hat mich nicht wirklich weitergebracht.

Solche negativen Muster zu durchbrechen, steht uns allerdings jederzeit frei. Wir wissen nur oft nicht, wie wir es anstellen sollen.

Um eine destruktive Gewohnheit zu durchbrechen, musst du dir bewusst machen, in welchen Bereichen du noch nicht deine Wahrheit lebst und diese Gewohnheiten dann durchbrechen. Das kannst du schaffen, indem du – statt der destruktiven Gewohnheit – das tust, was deiner Wahrheit entspricht. Frag dich in dieser Situation also: “Was wäre die “richtige” Reaktion?” und höre dann auf dein Bauchgefühl. Wenn du dir nicht ganz sicher bist, was du tun sollst, oder noch nicht so viel Übung darin hast, auf dein Bauchgefühl zu hören, kannst du stattdessen aber auch das Gegenteil von dem tun, was der alten Gewohnheit entspricht. Mit etwas Übung wirst du plötzlich merken, wie leicht es plötzlich wird, den Weg deiner inneren Stimme zu folgen und alte Muster zu durchbrechen.

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3.

Tu was du liebst

 

Weißt du eigentlich, was du gerne machst?

Es gibt tatsächlich Menschen, die sich diese Frage noch nie gestellt haben, denn es hat für sie noch nie eine Rolle gespielt.

Dabei ist es doch unser Leben, das wir da Tag für Tag leben und nicht das eines anderen. Wäre es nicht unglaublich schade, wenn wir am Ende unseres Lebens zurückblicken und sagen müssten: “Ich weiß nicht, welchen Weg ich da gegangen bin, aber meiner war es nicht!”

Um dem Entgegenzuwirken, übe dich darin, das zu tun, was du wirklich liebst. Und wenn du nicht weißt was du liebst, dann probiere verschiedenes aus, bis du an den Punkt kommst, der dein Herz höher schlagen lässt.

Ein guter Tipp: Fang bei dem an, was du als Kind gerne gemacht hast und nimm dir dafür wieder mehr Zeit in deinem Alltag. Räume dir regelmäßig Zeit ein, wo du nur das tust, was du wirklich liebst.

Du kannst auch ein Experiment daraus machen und einmal in der Woche einen ganzen Tag lang nur das machen, was du spontan machen möchtest. Wenn es ein Picknick ist, dann picknicke. Wenn du spazieren möchtest, geh spazieren. Wenn du den ganzen Tag schlafen möchtest, dann schlafe. Tu alles, was DU möchtest, unabhängig von anderen. Auf diese Weise bekommst du wieder ein besseres Gespür für deine Neigungen und Bedürfnisse und pendelst dich nach und nach auf deine liebsten Tätigkeiten ein.

Jetzt bist du dran!

Dies waren meine drei Schritte, die dich dabei unterstützen sollen, deine Ziele in diesem Jahr auch im Auge zu behalten. Jetzt bist du dran!

Was macht dir am meisten Angst, wenn es darum geht, authentisch zu leben?

 

Wie schaffst du es vielleicht dennoch, deinen eigenen Weg zu gehen und anderen Menschen authentisch gegenüber zu treten?

Lass uns gerne in den Kommentaren an deinen Erfahrungen mit einem authentischen Leben teilhaben.
Ich freue mich auf deinen Kommentar!

 

Alles Liebe für Dich, 

 

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