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Werde glücklich! – Wie du mehr Glück in deinen Alltag bringst.

Werde glücklich! –
Wie du mehr Glück in deinen Alltag bringst.

*** Dieser Artikel ist ein Gastartikel von Rosina Geltinger***

Hallo, ich bin Rosina.

Schon recht früh in meinem Leben haben mich Dinge wie unsere Seele, Fragen danach, warum Menschen sind wie sie sind und Fragen nach dem Sinn des Lebens fasziniert. Als junge Erwachsene habe ich meinen Traum verwirklicht und einige Jahre im Ausland gelebt. Danach, zurück in Deutschland, war ich recht schnell in den Mühlen der Leistungsgesellschaft verstrickt. Nicht, weil mir materielle Dinge so wichtig gewesen wären, sondern vielmehr deshalb, weil ich auf der Suche war. Und ich hoffte, das was ich suchte, im Außen zu finden. Ich muss wahrscheinlich nicht extra erwähnen, dass das nicht funktioniert hat.

Viele Jahre und viele Erfahrungen später habe ich beschlossen, ganz anders zu leben. Meinen Büro-Job hab ich an den Nagel gehängt. Ich habe Ausbildungen gemacht, meinen kompletten Lebensfokus verändert und arbeite mittlerweile seit mehreren Jahren selbstständig als Heilpraktikerin für Psychotherapie und helfe Menschen dabei glücklicher zu werden.

Hier findest du alle wichtigen Links zu Rosina:
 
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Rosina Geltinger

Wir alle kennen echte Glücksgefühle.

Diese Momente, wo wir mit jeder Faser unseres Körpers spüren, wie wundervoll das Leben ist. Wo wir durch und durch erfüllt sind mit Lebensfreude, Lebendigkeit und dem tiefen Gefühl: Besser geht es nicht!

Wir erleben sie im Urlaub, am Wochenende oder wenn mal etwas besonderes ansteht, worauf wir uns riesig freuen.

Manchmal halten sie eine ganze Woche, einen Tag, manchmal nur ein paar Minuten – aber sie sind immer ganz besonders.

Und dann kommen wir wieder zurück in unseren Alltag. Der Urlaub ist vorbei, das Wochenende liegt hinter uns, die Pflicht ruft. Und Schluss ist es mit den Glücksgefühlen. Als hätten wir einen innerlichen Ein- und Ausschalt-Knopf dafür.

 

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Aber warum fällt es uns eigentlich so schwer, diese Momente vollkommener Zufriedenheit auch im Alltag zu erleben?

Diese spannende Frage lässt mich nicht mehr los.

An dieser Stelle könnte ich jetzt unterschiedliche Literatur zitieren, ich könnte Ansätze von Philosophen, Dichtern und Denkern aufgreifen, oder diverse Studien aus der Glücksforschung heranziehen.

All das wären tolle Quellen aus denen bestimmt ein super Artikel entstehen würde. Aber ich hab mich entschieden, eine andere Quelle zu nutzen: Mein eigenes Leben.

Ich war nämlich verdammt gut darin, mir meinen Alltag zu versauen und ja keine Glücksgefühle zu zulassen. (Hier gibt’s auch noch gute Tipps, wie wir uns das Leben so richtig versauen können)

Deshalb nehme ich dich jetzt mit, auf eine kleine Zeitreise durch mein Leben. Und erzähle dir, wie ich Glück erfolgreich aus meinem Alltag ferngehalten habe.  Du wirst dich bestimmt  wundern, denn einige der Punkte werden allgemein eher als „die hat ihr Leben total gut im Griff“ verstanden.

Wie ich das Glück aus meinem Alltag ferngehalten habe

1. Ich hatte einen Plan

Klingt eigentlich erst mal gut, oder? Die hat einen Plan, die hat eine Idee davon, wo sie hin will, was sie erreichen will. Sie hat Ziele im Leben. Toll!  Ha, weit gefehlt! Wenn ich jetzt drüber nachdenke, muss ich gleich den Kopf schütteln, wie unflexibel und engstirnig ich damals war. Ich hatte immer einen genauen Plan im Kopf. Darüber was ich im Job erreichen möchte, darüber wie eine Beziehung sein soll, darüber wie andere sein sollen und vor allem auch darüber, wie ich sein soll.

Und davon bin ich keinen Millimeter abgewichen.

Vollkommen egal, wie die Umstände waren. Vollkommen egal, wie es sich anfühlte. Ich hatte einen Plan und den wollte ich durchziehen – um jeden Preis.

Das ist wahrscheinlich der effektivste Weg, dir das Glück im Alltag zu versauen.

Es hat lange gebraucht, bis ich begriffen habe, dass das Leben Platz braucht um sich entfalten zu können. Leben bewegt sich. Das ist nichts statisches, nichts lineares, nichts geplantes es ist einfach nur Bewegung.

Je verkopfter wir sind, je mehr wir geplant haben, desto weniger Spielraum hat das Leben.

Natürlich plane ich auch heute noch. Vielleicht sogar genauso viel wie früher. Aber flexibel.

Ich höre auf die Zeichen des Lebens. Ich versuche, nichts mehr übers Knie zu brechen. Wenn etwas gerade nicht dran ist oder die Zeit noch nicht reif ist, dann lass ich es.

Das merke ich daran, wenn es sich nicht gut anfühlt, wenn es mühsam ist, wenn von außen ganz viele Dinge passieren, die dagegen sprechen.

2. Ich war immer stark

Natürlich war ich nicht immer stark, aber ich hab so getan. Ich hatte die grandiose Philosophie, wenn ich niemandem meine Schwäche zeige, dann werde ich nicht verletzt. Was für ein Blödsinn!

Wenn ich eins gelernt habe dann, dass diese Taktik nicht funktioniert!

Zum einen bedeutet es, dass man den anderen immer etwas vorspielt. Man hat immer eine Maske auf, und muss versuchen eine Fassade aufrecht zu halten. Das ist sehr anstrengend.

Trennungen, Trauer, Kränkungen im Job. Solche Situationen sind unvermeidbar.

Glück ist nicht die Abwesenheit von Schmerz.

Glück bedeutet, dass wir geschmeidig zwischen allen Gefühlslagen, die das Leben für uns bereit hält, hin und her schwingen können.

Und da gehören auch Schmerz, Traurigkeit und Wut dazu. Genauso wie Glück, Lebensfreude und Liebe.

Und das ist auch gut so! Denn ganz oft gehen wir gestärkt, mit mehr Lebenskraft und gestärktem Selbstvertrauen aus diesen schwierigen Lebenslagen hervor.

 

3. Ich hab mir über alles mögliche den Kopf zerbrochen

Und damit meine ich wirklich alles mögliche. Selbst Dinge, die eigentlich positiv waren, habe ich mir so lange in meinem Kopf „zerdacht“, bis ich ein schlechtes Gefühl dazu hatte.

Ich hab mir ständig darüber Gedanken gemacht, was die anderen wohl von mir denken. Was  andere von mir erwarten.

Und ich hab immer mit dem schlechtesten gerechnet. Wenn es mir mal wirklich gut ging, bin ich fest davon ausgegangen, dass bald was schlimmes passiert. Dieses glücklich sein kann ja nicht dauerhaft sein!

Es hat tatsächlich meine Vorstellungskraft überstiegen, dass das Leben auch glücklich, leicht und einfach sein kann.

Und da kannst du dir vorstellen, mit welcher Energie ich unterwegs war. Wie heißt es so schön „Where attention goes, energy flows“ (frei übersetzt: Wo die Aufmerksamkeit hingeht, fließt auch die Energie hin).

Dementsprechend schwer und anstrengend fühlte sich mein Leben auch an.

Ich war nie wirklich bei mir und meinen Gefühlen. Sondern immer nur in den Horrorszenarien in meinem Kopf.

Was mir geholfen hat aus dieser Negativ-Spirale raus zu kommen:

Grundsätzlich ist es erst mal wichtig, zwei Arten von Glück zu unterscheiden.

Einmal haben wir die unbeschreiblichen Glücksmomente, die die so unfassbar schön sind, dass man sie kaum in Worte fassen kann.

Und dann gibt es noch das Gefühl von tiefer Zufriedenheit, was auch wunderschön ist, aber eine ganz andere Qualität hat.

Das ist wie eine Bungee-Sprung im Vergleich zu einer Ballonfahrt. Oder wie frisch verliebt zu 20 Jahren glücklicher Ehe. Oder wie ein Formel Eins Rennen im Vergleich zu einer Oldtimer Spazierfahrt.

Alles davon hat seinen Charme, nichts davon ist besser oder schlechter, es fühlt sich nur anders an.

Und um wirklich glücklich zu sein, brauchen wir beides: die allgemeine Grundzufriedenheit + wundervolle Glücksmomente.

Für den glücklichen Alltag spielt die allgemeine Grundzufriedenheit eine größere Rolle. Die einzelnen, kleinen Glücksmomente ist wie die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Das i-Tüpfelchen.

So habe ich meine Grundzufriedenheit gesteigert!

Ich hatte tatsächlich so einen WOW-Moment, der bei mir sofort ganz viel verändert hat.

Das war der Moment, indem mir klar wurde: Das Leben ist einfach!

Das Leben ist nicht böse oder gut. Es meint es nicht gut oder schlecht mit mir. Das Leben ist einfach. So wie es ist. Ohne Bewertung.

Und ich kann entscheiden, ob ich dagegen kämpfe oder es annehme.

Ich habe die Wahl.

Das war wirklich eine Erkenntnis, die bei mir ganz viel verändert hat. Plötzlich hab ich viele Dinge ganz anders gesehen.

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1. Ich habe eine gute Basis geschaffen

Ich hatte ziemliche viele Glaubenssätze die dafür gesorgt haben, dass ich mich auf die negativen Dinge im Leben konzentriert habe.

„Ich muss alles alleine machen“, „Das Leben ist kein Wunschkonzert“, „ich muss was leisten, um Anerkennung zu bekommen“, „ich muss etwas tun, um dazu zu gehören“, „das Leben ist anstrengend und schwer“, „ich muss es allen recht machen“,  um nur mal ein paar meiner Glaubenssätze zu nennen.

Wenn ich solche inneren Überzeugungen habe ist klar, dass ich nicht glücklich, leicht und unbeschwert durchs Leben tanze.

Deshalb hab ich intensiv an meinen Glaubenssätzen gearbeitet um eine gute Basis für ein glücklicheres Leben zu schaffen.

Ich hab damals eine Therapie gemacht, in der ich viel mit meinen Glaubenssätzen gearbeitet habe. Du kannst Glaubenssatzarbeit aber natürlich auch alleine mit den passenden Büchern machen.

2. Ich achte auf Gleichgewicht in meinem Leben

Ich glaube, dass es im Leben immer um Gleichgewicht geht. Das zeigt sich besonders gut in der Natur. Zuviel von etwas ist nicht gut, und zu wenig auch nicht.

Und ich hatte ganz viele „zuviels“ und auch „zu wenigs“ in meinem Leben. Zu viel Stress (den ich mir selbst gemacht habe), zu wenig Freizeit, zu viel Verantwortung, zu viele Dinge, die mir überhaupt keinen Spaß machten, zu wenig Zeit für mich usw.

Ich finde das „Rad des Lebens“ eine gute Übung um zu sehen: Wo steh ich gerade? Wie ausgeglichen ist mein Leben im Moment? Mit dem Ergebnis kann man gut weiterarbeiten, um mehr Gleichgewicht zu finden.

Das ist übrigens nichts, was man einmal macht, und dann hat es sich erledigt. Sondern darauf sollten wir ein Leben lang gut acht geben.

3. Ich bleibe gelassen

Der größte Feind von meinem Glück war Druck, Anspannung und Stress. Dadurch kam ich in eine Dynamik, die keine Glücksgefühle mehr zu lies.

Um das zu ändern, habe ich begonnen ganz gezielt Dinge zu tun, die mich gelassener sein lassen.

Begonnen hab ich mit Sport, bei dem es nicht darum ging sich auszupowern, sondern darum, sich mal wieder richtig zu spüren. Das war mein Einstieg.

Heute meditiere ich regelmäßig und mache Yoga, so oft es mir möglich ist. Und außerdem hab ich ein paar kleine Wunder-Atemübungen, die mir sofort helfen, wenn ich grad mal ausflippen könnte.

Weitere Tipps für mehr Gelassenheit im Alltag, findest du auch hier

Es gibt hier aber so viele unterschiedliche Möglichkeiten, dass du einfach testen musst, was für dich funktioniert.

Ein paar wenige Beispiele sind: Yoga, Meditieren, Phantasiereisen, Achtsamkeitstraining, Autogenes Training Progressive Muskelrelaxation, Spazieren gehen, im Wald sein, Floaten, Musik hören u.v.m.

 

Übrigens, Glück ist subjektiv! Nur weil mich etwas glücklich macht, heißt das noch lange nicht, dass es auch dich glücklich macht.

Deswegen ist es das wichtigste, dass du gut auf dich und deine innere Stimme hörst, denn nur die weiß, was du wirklich brauchst um glücklich zu sein.

 

P.S. von Giulia:

Schaut unbedingt gleich morgen wieder auf dem Blog vorbei, denn dann gibt es gleich den nächsten Blogartikel, bevor ich mich in die Sommerpause verabschiede!

Vielen Dank liebe Rosina für diesen tollen Gastartikel auf This Mindful Life.

Alles Liebe

2 Gedanken zu „Werde glücklich! – Wie du mehr Glück in deinen Alltag bringst.

  1. Der Text ist wunderbar geschrieben und man spürt, wieviel Mühe dort hineingesteckt wurde. Sich gelassen und im Gleichgewicht zu fühlen ist glaube ich eine sehr wichtige Angelegenheit. Was hat euch dazu bewegt, diesen großartigen Artikel zu schreiben, liebe Rosina und Giulia?

    1. Lieber Steffen, vielen lieben Dank für dein wunderbares Feedback. Das freut mich wirklich sehr. Vor allem freut mich, dass du gespürt hast, wieviel Herzblut ich in den Artikel gesteckt habe.

      Was hat mich bewogen den Artikel zu schreiben? Es gibt so viele Menschen, die kein glückliches und erfülltes Leben führen. Die wirklich überzeugt davon sind, dass sie selbst nichts an ihrem Leben ändern können. Dass sie keinen Einfluss darauf haben. Entweder weil das Leben halt so ist, oder aber weil sie ihr Leben als ganz normal empfinden und gar nicht wissen, wieviel besser es eigentlich noch gehen würde.

      So war das bei mir. Ich empfand mein Leben als ganz normal und hatte keine Vorstellung davon, wieviel Luft nach oben da noch ist. Und das finde ich sehr traurig, wenn wertvolle Lebenszeit so “verschwendet” wird. Das ist wahrscheinlich meine Hauptmotivation, warum ich in dem Bereich arbeite und auch solche Artikel schreibe. Aber es gibt bestimmt noch 20 andere Gründe 😉

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