Mindset & Spirit

Über Träume und deren Konsequenzen. Oder: Was ich gerade lernen darf

Im Moment sitze ich hier gerade an meinem Schreibtisch und denke über so einiges nach. Wenn ich solche Phasen habe, an denen ich viel am Schreibtisch sitze und in mein Bullet Journal schreibe, dann weiß ich: Da arbeitet etwas in mir. Es ist Zeit für neue Schlussfolgerungen, neue Erkenntnisse, (tiefgreifende) Veränderungen.

Im heutigen Artikel möchte ich diese Phase nutzen und einfach mal aus dem Nähkästchen plaudern. Ich möchte dich an meinen Erkenntnissen und den Fragen in meinem Kopf teilhaben lassen, weil ich glaube, dass sie auch dir weiterhelfen könnten.

Vorab muss ich sagen, dass ich mir (wie du vielleicht in diesem Artikel bereits gelesen hast )zwischen den Jahren die Zeit genommen habe, mit Unterstützung der Rauhnächte, die Veränderungen in meinem Leben zu verankern, die ich mir wünsche und an denen ich bereits seit einiger Zeit arbeite. Einiges hat sich bereits verwirklicht, manches steht noch in der Schwebe und an einigem bin ich gerade aktiv dran.

Um dem ganzem Entwicklungsprozess nochmal einen Schubser in die richtige Richtung zu geben, habe ich mich zu Beginn des Jahres bewusst nochmal dafür entschieden, ein Leben in Liebe, in Achtsamkeit und Freiheit zu leben und meine Handlungen und meine Alltagsroutine genau darauf auszurichten. Ich wollte konkret ins Handeln kommen und diese drei Werte fest in mein Leben integrieren.

 

Die Wirkung der Rauhnächte ist spürbar...

Durch die Rauhnächte und deren Wirkung (darüber habe ich hier auch noch ausführlicher geschrieben) musste ich feststellen, dass ich nun, ein paar Wochen später, aber auch genau die passenden Herausforderungen zu den Veränderungen bekommen habe, die ich mir gewünscht hatte. Dadurch wurde mir Folgendes bewusst: Man muss wirklich darauf gefasst sein, dass man tatsächlich das bekommt, was man sich in der Rauhnachtszeit wünscht.  Diese Herausforderungen sind mitunter aber nicht nur schön. Sondern – wie es der Name schon sagt – auch ziemlich herausfordernd, je nachdem, was das Ziel ist.  Die Rauhnächte können unter Umständen auch zu neuen “Problemchen” bzw. neuen herausfordernden Situationen führen, die sozusagen noch zwischen uns und der “Liebe, Achtsamkeit und Freiheit” stehen, die wir uns wünschen.  Es sind genau diese Herausforderungen, die wir noch meistern müssen, bevor wir in einen tieferen Zustand von Freiheit, Liebe, Achtsamkeit (oder was auch immer du dir wünschst…) finden können. Darauf müssen wir gefasst sein.

Den raschen Entwicklungen entsprechend – die übrigens auch sehr viele tolle Möglichkeiten und viel Wachstum mit sich gebracht haben – war mein Jahresanfang 2019 zum Teil also sehr herausfordernd. Ich wurde z.B. (erneut) mit dem Tod einer mir nahestehenden Person konfrontiert.

Ich hatte sehr emotionale Phasen, in denen nochmal sehr tiefgreifende Themen/Glaubenssätze an die Oberfläche gekommen sind, die Themen “Money-Mindset”, Business und Familie spielen aktuell eine große Rolle für mich, etc. Ich hatte immer wieder mit Selbstzweifeln und Mutlosigkeit zu kämpfen. All das sind Herausforderungen, die ein jeder von uns auf die ein oder andere Weise mal erlebt, wenn er sich weiterentwickeln möchte. Lass dir nicht erzählen, dass auf dem Weg der Persönlichkeitsentwicklung alles “Friede, Freude, Eierkuchen” ist.

Nein – ich bin da ganz ehrlich zu dir: Wenn es um wahre Entwicklung geht, wird es manchen Punkten ganz schön hässlich. Wir werden mit Themen konfrontiert, die unangenehm sind, die wir am liebsten ignorieren würden und vor denen wir vor allem eines haben: ANGST. Und das ist in Ordnung. Denn es gehört zum Prozess.

Lies dazu gerne diesen Artikel: Wie du Angst in Vertrauen verwandelst.

All diese Herausforderungen haben mich in diesen ersten Monaten des Jahres, mal mehr, mal weniger, getriggert. Es hat mich aber vor allem auch gelehrt, dass ich in meinem Leben genau das erschaffen kann, was ich gerade brauche. Wir sollten uns nur regelmäßig fragen, ob wir das, was wir uns wünschen auch mit all seinen Konsequenzen möchten.


Was ich damit meine ist: Wenn ich mir zum Beispiel Freiheit in Form eines eigenen Businesses wünsche, muss ich mir bewusst darüber werden, ob ich auch die Konsequenzen (60-Stunden-Arbeitswochen, ungewohntes Terrain, Arbeit an mir selbst, Investitionen, etc.) in Kauf nehmen möchte. Wenn die Antwort ein volles JA ist, dann kann es weitergehen. Und ich kann die Herausforderungen und Hindernisse, die mir auf diesem Weg begegnen werden annehmen, weil ich mein Ziel bzw. mein inneres “JA” genau vor Augen habe. Ansonsten sollte ich mich vielleicht fragen, ob ich Freiheit vielleicht nicht auch in anderer Form in mein Leben integrieren kann.

Lebst du deine wahren Werte? - Übung

Die folgende Übung kann dir dabei helfen, dir bewusst zu machen, ob das, was du im Moment lebst, mit den Werten übereinstimmt, die du in deinem Leben integrieren möchtest.

Nimm dir dazu einfach Stift und Papier, suche dir ein ruhiges Plätzchen, an dem du die nächste  Zeit ungestört bist und beschäftige dich nacheinander mit folgenden Fragen:

  1. Was sind (momentan) die 3 wichtigsten Werte für mich, die ich ab sofort in mein Leben integrieren möchte?
  2. Welche Bedeutung verbinde ich mit diesen Werten (in meinem Fall z.B.: Welche Bedeutung hat Freiheit für mich?)
  3. Auf welche Weise könnte ich diese Werte in mein tägliches Leben integrieren?
  4. Welche Konsequenzen bringen diese Werte mit sich ? Und bin ich bereit diese Konsequenzen zu tragen?

Ist die Antwort auf diese Frage “NEIN”, dann springe zurück und bearbeite nochmals Punkt 3 und 4 und suche andere Möglichkeiten, wie du diesen Wert vielleicht in dein Leben integrieren kannst.

Ist die Antwort ein klares “JA”,  gehe weiter zu 5.

5. Was könnte ich heute bereits tun, um diese Werte in meinem Leben zu spüren? Was könnte ich diese Werte in meinem Leben zum Ausdruck bringen? (In meinem Fall z.B. Was könnte ich heute als Ausdruck von Freiheit in meinem Leben tun?)

Wenn du möchtest, mach gerne die Übung und lass mich anschließend an deinen Erfahrungen mit dieser Übung teilhaben indem du mir eine Mail schreibst, oder lass uns alle in den Kommentaren an deinen Erfahrungen teilhaben.

Zum Abschluss möchte ich vor allem noch eines sagen:

Persönliche Weiterentwicklung ist kein Sprint, es ist ein Marathon. Wenn du dich auf den Weg machen willst, dein eigenes Potential zu entfalten, wird es Situationen geben, die dich an deine Grenzen bringen. So ist es auch bei mir. Hier auf This Mindful Life versuche ich dir zu zeigen, dass es auf diesem Weg durchaus Stolpersteine gibt. Ich gehe regelmäßig durch Zeiten des Schmerzes, des Zweifels und der Angst.

Aber soll ich dir was sagen? Ich hab es noch nicht einen einzigen Tag bereut. Denn wenn du diese Tür einmal aufgestoßen hast, dann gibt es kein zurück mehr. Du kannst nicht wieder zurück und du willst es auch überhaupt nicht. Es gibt nur noch ein “Nach-vorne-gehen”. Und dieses Gefühl, das hinter der Angst steht – das Gefühl, wenn du diese Herausforderungen, die dir das Leben schenkt, annimmst um da durchzugehen und daran zu wachsen – dieses Gefühl ist einfach unbeschreiblich.

Nie in meinem Leben habe ich mehr gelernt, bin mehr gewachsen oder über mich hinausgewachsen. Nie habe ich mehr Begeisterung empfunden.

Wenn du auf all das Lust hast und jetzt denkst: WOW, das will ich auch erleben! Das kann ich auch! Dann würde ich mich freuen, wenn ich dich auf diesem Weg begleiten darf. Denn ich bin sogar ÜBERZEUGT davon, dass du all das und noch mehr auch erleben kannst! Und möchte dir mit This Mindful Life genau dabei helfen.

Schreibe mir jederzeit gerne eine Nachricht, welche Themen dich im Moment beschäftigen und trage dich auch in meinen kostenlosen Newsletter ein.

Alles Liebe für dich,

 

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