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Ganz schön kreativ – wie Achtsamkeit dich in den (kreativen) Workflow bringt

Workflow

*** Dieser Artikel ist ein Gastartikel von Alexandra Schollmeier ***

Alexandra Schollmeier ist Expertin für Workflow und Kommunikation in der Arbeitswelt 4.0. Als Beraterin sieht sie es als notwendig an, in einer immer schnelleren, flexibleren und digitalisierten Welt, die Menschen – und vor allem auch die Kommunikationsprozesse zwischen Menschen – nicht aus dem Auge zu verlieren. In ihrer Arbeit als Beraterin unterstützt sie Unternehmen dabei, dass alle vorhandenen, den Menschen betreffenden Ressourcen, optimal eingesetzt werden. So hilft sie in Unternehmen bei der Gestaltung innovativer und agiler Arbeitsräume. Als Design-Thinking-Coach und Achtsamkeitstrainer ist „Achtsamkeit meets Kreativität“ dabei einer ihrer Schwerpunkte.

Hier findest du alle wichtigen Links zu Alexandra:

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Was bewirkt Achtsamkeit in der Arbeitswelt?

In der heutigen Arbeitswelt fehlt es den Menschen, durch immer schneller werdende Arbeitsprozesse, an bewussten Momenten zum Innehalten. Oft verstricken sich Mitarbeiter sowie Führungskräfte in Unternehmen in getriebenem Aktionismus. Es werden viele Dinge unter hohem Druck und Tempo bearbeitet, ohne zu prüfen, ob ein anderer Weg sinnvoller, schneller oder nachhaltiger wäre. Meist wird vor Ort nach dem Prinzip „viel hilft viel“ agiert – das ist aber nicht der Fall.

Die Folgen: Die Motivation und Kreativität in Teams und Unternehmen nimmt immer weiter ab, die Produktivität verringert sich und langfristig leidet auch die Gesundheit aller Beteiligten.

Hier kann Achtsamkeit den entscheidenden Shift bewirken: denn Achtsamkeit hilft –  in von Aktionismus getriebenen Situationen – Abstand zum Ist-Zustand einzunehmen.

Dies ermöglicht, sich selbst und seine Umgebung bewusst, ohne unmittelbare Bewertung, wahrzunehmen, um im zweiten Schritt die Gewohnheit zu durchbrechen und aus dem Hamsterrad auszusteigen. Achtsamkeit ermöglicht den Fokus, den es braucht, um Prioritäten zu setzen, Platz im Kopf für (kreative) Aufgaben zu schaffen und die Ideen auf Papier zu bringen.

 

Achtsamkeit macht den Kopf frei.

 

Für den Workflow benötigt es mehr Fokus und Struktur, was erst mal nach einem Widerspruch klingt, wenn es um entspannteres Arbeiten geht. Das ist es aber nicht.

Fokus und Struktur bringen uns bei der Arbeit schneller ans Ziel und ermöglichen uns neue Freiräume zur Gestaltung und der kreativen Entfaltung. Achtsamkeit und insbesondere die Praxis der Meditation ermöglichen, dass du lernst dich auf eine Sache zu fokussieren, dich weniger ablenken zu lassen und mehr bei der Sache zu bleiben. Du lässt dich also auch von dem Stress um dich herum weniger aus der Bahn werfen.

 

Achtsamkeit steigert die Kreativität.

 

Erwiesenermaßen fördert Achtsamkeit Kreativität.

Durch den verbesserten Fokus, ist es möglich bei kreativen Aufgaben fokussiert zu bleiben und dich total dem kreativen Prozess zu widmen. Weiterhin ist es durch die beobachtende Haltung möglich, Momente, Gedanken und Gefühle zu beobachten, ohne diese zu beurteilen, wodurch Raum für Kreativität entsteht.

Du wertest also nicht direkt, wodurch Ideen und Kreativität erst mal fließen können. Bewerten kannst du sie danach immer noch.

 

Du lässt dich nicht mehr so schnell stressen.

 

Achtsamkeit bewirkt, dass du im Hier und Jetzt beobachtest, was passiert.
 

Dadurch bist du in der Lage, dich nicht mehr so schnell von außen stressen zu lassen.

Auch kannst du durch die achtsame Haltung des Beobachtens persönliche Stressfaktoren identifizieren. So kannst du deine Bedürfnisse besser wahrnehmen, um eine entsprechende Handlung abzuleiten, da du nicht mehr einem automatisierten Stressmuster folgst. Auch bei emotionalem Stress hilft Achtsamkeit.

 

Was heißt das nun für dich?

Nun weißt du, welche Vorteile Achtsamkeit für deinen kreativen Workflow haben kann.

„Das ist ja alles schön und gut: aber ich kann ja meine Arbeitsbedingungen nicht ändern, was mache ich jetzt?“, denkst du vielleicht.

Dann habe ich ein paar Fragen für dich, mit denen du überprüfen kannst, ob vielleicht eine größere Veränderung für dich anfällt:

Erst mal ist es wichtig, dass du überprüfst, ob dein Job und eine Umgebung wirklich deinen Werten entspricht. Stell dir folgende Fragen:

  • Willst du das tun, was du tust?
  • Passt das Unternehmen zu dir?
  • Was stört dich konkret?
  • Kannst du vielleicht was an deiner Arbeitssituation verändern indem du das Gespräch mit den anderen Teammitgliedern suchst?
  • Was kannst du für dich tun, um deine Ressourcen zu schützen?
 
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Lass uns gerne wissen: Ob du selbst bereits ähnliche Erfahrungen mit den Auswirkungen von Achtsamkeit auf deine Arbeit gemacht hast.

Falls du noch Fragen zum Thema Achtsamkeit und kreativer Workflow hast, schreibe gern in die Kommentare.

Literatur * :

 

https://7mind.de/meditation/kreativitaet

K.W. Brown, J.D. Creswell, R. M. Ryan: Handbook of Mindfulness. Theory, Research, and Practice. The Guilford Press. New York 2015.

Jon-Kabat-Zinn: Gesund durch Mediation. Das große Buch der Selbstheilung mit MBSR. Knaur. München 2013.

Chade-Meng Tan: Search Inside Yourself. Optimiere dein Leben durch Achtsamkeit. Goldmann. München 2012.

https://www.meditation-wissenschaft.org/images/stories/folien2010/Ott_Hoelzel_Hirnstrukturen.ppt.pdf

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