Mindful Lifestyle

Meine achtsame Morgenroutine: Der perfekte Start für Körper und Seele

Das Thema Morgenritual ist bei mir wieder absolut aktuell. Leider muss ich zugeben, dass ich meine Morgenroutine jetzt einige Zeit ziemlich vernachlässigt habe. Das habe ich mit etwas Verzögerung nun wieder deutlich an meinem Stresslevel und meiner Unausgeglichenheit gemerkt.

Umso erleichterter fühle ich mich jetzt wieder, nachdem ich meine Morgenroutine für mich angepasst und seit ein paar Wochen wieder regelmäßig praktiziere. Ich konnte wirklich wieder deutlich spüren, dass es sich bezahlt macht, die Wirkung solcher Tools wie die des “Morgenrituals” wirklich ernst zu nehmen. Im Alltag neige ich gerne dazu, wieder zu vergessen, wie mein Leben vor solchen wichtigen Ritualen aussah und dann in stressigen Phasen plötzlich doch recht nachlässig damit zu sein. Prokrastination lässt grüßen!

Natürlich muss man dazu sagen, dass meine frühere Morgenroutine immerhin 1,5 Jahre für mich funktioniert hat. Wie ich meine Morgenroutine jetzt für mich angepasst habe und was sich dadurch für mich verändert hat, möchte ich dir in diesem Artikel erzählen.

So sah übrigens meine letzte Morgenroutine aus:

Morgenroutine
Morgenroutine bei thismindfullife.de

Warum ich überhaupt eine Morgenroutine habe

Weshalb ich überhaupt eine Morgenroutine habe, habe ich dir hier bereits ausführlich erklärt. Die wichtigsten Vorteile einer morgendlichen Routine lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Du schaffst dir einen Rahmen, der dir positive Energie für den Tag gibt
  • Du setzt dir einen positiven Fokus für den Tag
  • Du beschäftigst dich gleich am Morgen mit Dingen, die dir wichtig sind
  • Du hilfst deinem Gehirn dabei, den restlichen Tag über effektiver zu arbeiten, indem du eine Routine etablierst

Meine perfekte Morgenroutine für Körper und Seele

Mir ist bei meinem Morgenritual ganz besonders wichtig, dass ich etwas für mich etabliere, was sowohl Körper als auch Seele guttut. Deshalb ist meine neue Morgenroutine ein guter Mix aus körperlichen und seelischene “Goodies”, die mich voller positiver Energie in den Tag starten lassen.

1. Starte mit dem ersten Augenaufschlag

Gleich wenn ich meine Augen öffne beginne ich damit, mich auf den Tag einzustimmen. Dafür schließe ich meine Augen nochmal für einen kleinen Moment und halte inne. Wie wird mein Tag verlaufen? Vor meinem inneren Auge lasse ich meine Vision wie einen Film ablaufen.

2. Ayurveda-Routine für die Entgiftung

Fresh Scrub und Fresh Tooth Oil von RINGANA nutze ich für meine Morgenroutine

Gleich nach dem Aufstehen führt mich mein erster Weg sofort ins Badezimmer. Dort führe ich mein Ayurvedisches Mundpflege-Ritual durch. Ich reinige meine Zunge mit meinem Zungenreiniger und nutze dann für das “Ölziehen” mein “Fresh Tooth Oil” von Ringana*. Das “Ölziehen” führe ich durch, um die Giftstoffe, die sich über Nacht in meinem Mund angesammelt haben, zu binden und ausspülen zu können. Dabei wird das Öl eine Weile im Mund hin- und herbewegt und anschließend – zusammen mit den Bakterien – ausgespuckt. Das Zahnöl von Ringana* ist dabei sogar darauf ausgerichtet die Zahnpasta komplett zu ersetzen, was für mich bislang wunderbar funktioniert. Alternativ kann man zum Ölziehen allerdings auch einfaches Sesamöl verwenden und anschließend die Zähne mit (fluoridfreier) Zahnpasta putzen.

3. Wasser für den Körper

Trinken ist ausgesprochen wichtig für unseren Körper, deshalb gehe ich als nächstes direkt zum Wasserhahn. Bevor ich mich meinem weiteren Tagesablauf widme, trinke ich ein großes Glas lauwarmes Wasser. Auch dieses Ritual kennst du vielleicht aus dem Ayurveda. Lauwarmes Wasser gilt im Ayurveda vor allem deshalb als besonders bekömmlich, weil es die Verdauungsenergie (genannt “Agni”) aktiviert und dadurch den Darm anregt. (Mehr Informationen hierzu findest du auf hier)


*Dir gefällt der Artikel? Dann pinn ihn dir auf Pinterest!*


4. Meditation und Kältetraining

Als nächstes folgt in meiner Morgenroutine ein “Kältetraining” in der Badewanne, das ich nun seit dem Sommer mit meiner morgendlichen Meditation verbinde. Dafür drehe ich den Wasserhahn komplett nach rechts und lasse die Wanne mit eiskaltem Wasser volllaufen um mich anschließend ca. 10-20 Minuten darin zu baden. Dabei nehme ich tiefe Atemzüge und meditiere. Vielleicht kennst du Wim Hof den Iceman und sein Kältetraining, dann kommt dir diese Methode vielleicht bekannt vor. Falls du den Iceman nicht kennst, kann ich dir nur empfehlen, dich zumindest einmal damit auseinanderzusetzen. Der Grund der ganzen Prozedur sind letztlich die vielen Vorteile, die es für unseren Körper hat, kalt zu duschen oder zu baden. Einen interessanten Einblick in die Methode bekommst du hier.

5. Nachhaltige Körperpflege mit Frischekosmetik

Anschließend geht es weiter mit meiner nachhaltigen Körperpflege. Hier entscheide ich mich seit einiger Zeit für die Produkte von RINGANA*, die frisch, ohne Konservierungsstoffe, vegan und tierversuchsfrei hergestellt werden. Mein Körperpflegeritual ist für mich seither wie ein kleines Wellness-Programm für den Körper. Nachdem ich im Kältebad bereits das Shampoo* und das Duschbad* verwende, folgt anschließend meine morgendliche Gesichtspflege:

Falls du dich für Frischekosmetik interessierst, findest du hier einen Artikel dazu.

6. Journaling mit This Mindful Day

Morgenroutine

Nachdem ich nun mein eigenes Achtsamkeits-Journal “This Mindful Day” entwickelt habe (Das Achtsamkeits-Journal kannst du hier bestellen) ersetzt das Journaling mein Morgenseiten-Ritual. Einen Aspekt der Morgenseiten habe ich allerdings auch in mein Journal integrier: die Kreativität einfach fließen zu lassen. Nachdem ich mich mit einzelnen Reflexionsfragen im Journal beschäftigt habe, nutze ich die freie Seite aus, um einfach loszuschreiben, ganz egal ob das, was da gerade kommt, wirklich Sinn ergibt oder nicht. Für mich funktioniert diese kleine kreative Einheit am Morgen wunderbar, um überschüssige Gedanken und Emotionen fließen zu lassen, die mich sonst den Tag über beschäftigen würden. Dadurch ist es für mich als würde aufwühlende Energie in ihre Bahnen gelenkt. Für das Journaling plane ich ca. 10-15 Minuten ein. Hier schreibe ich auch auf, wofür ich an diesem Morgen dankbar bin.

7. Mit Bewegung aktiv für den Tag werden

Ganz zum Schluss darf bei mir die Bewegung natürlich nicht fehlen. Seit einer Weile habe ich mir angewöhnt mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, oder zu laufen. Dafür stehe ich auch gerne früher auf, denn gerade für mich als hochsensibler Mensch, ist die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln der reinste Horror. Es hat eine Weile gedauert bis ich mir das eingestehen konnte, aber nun fühle ich mich umso entspannter, seit ich die Bewegung am Morgen mit meinem Weg zur Arbeit verbunden habe. Bewegung bringt unseren Kreislauf erst so richtig in Schwung und ich fühle mich wach und fit für den Tag. Außerdem verschafft es mir ein gutes Gefühl und positive Gedanken gleich am Morgen etwas für mich getan zu haben.


So, das war ein sehr detailierter Einblick in meine aktuelle Morgenroutine, den du hoffentlich genossen hast. 🙂

Jetzt bin ich gespannt mehr über deine Morgenroutine zu erfahren! Hast du bereits eine und was ist dir dabei besonders wichtig? Lass uns gerne in den Kommentaren daran teilhaben! Ich freue mich von dir zu hören!

Alles Liebe,

Schreibe einen Kommentar