Mindset & SpiritVon Helden & Querdenkern

“Der Fluss des Wandels” – Warum Entwicklung kein Wettrennen ist und wie es sich anfühlt, alles loszulassen, um beide Hände frei zu haben

*** Dieser Artikel ist ein Gastartikel von Dori von empiremymind ***

Hey ihr Lieben, 
 
hier ist Dori von empiremymind. Heute mal ohne Jan. Ansonsten trefft ihr uns jedoch eher zu zweit an! Momentan in Südostasien, denn wir haben zum Ende des vergangenen Jahres unseren Job gekündigt und ermöglichen uns, mit unserem ersparten Geld, gerade die wertvollste Weiterentwicklungsmaßnahme in uns selbst. Wir möchten uns ein Leben nach unseren Vorstellungen aufbauen, im Einklang mit unseren Werten und kraftvolle, mutige Entscheidungen treffen. An diesem gesamten Entwicklungsprozess lassen wir euch teilhaben – über unseren Podcast, Blog, YouTube Kanal, Insta Channel und 1-to-1-Coachings. Überall findet ihr uns unter “empiremymind”. Wir freuen uns, wenn ihr vorbei schaut, euch inspirieren lasst und wir gemeinsam wachsen! 
 
Empire your mind, 
Dori (& liebste Grüße auch von Jan)
 
Hier findest du alle wichtigen Links zu Dori und Jan:
 
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Hey ihr Lieben,

wir freuen uns einen Gastbeitrag für den wundervollen Blog der lieben Giulia schreiben zu dürfen.

Momentan sind wir, Jan und ich, auf Koh Phangan. Wir befinden uns jetzt im dritten Monat… unserer Lebensreise ;). Drei weitere Monate liegen noch vor uns und ich kann euch sagen: Diese phänomenale Zeit rast.

Ich habe früher nicht verstanden, wie Langzeit-Backpacker sagen können, dass ein halbes Jahr rum Reisen nicht ausreicht und teilweise mehrere Jahre unterwegs sind. Mit 30 Tagen Urlaub im Jahr unvorstellbar. Und inzwischen denke ich mir: Wo ist bitte die Zeit hin?

Die ersten drei Monate unserer Lebensreise verbringen wir in Thailand, bis auf einen kurzen Abstecher nach Kambodscha, um dort Angkor Wat zu besichtigen. Danach folgen Vietnam und Bali. Und danach: Deutschland! Es geht Heim. Ohne Job. Denn diesen haben wir für unsere Reise gekündigt. Naja, wir haben ja zum Glück noch unsere Wohnung ;)…und tausende neuer Erinnerungen auf unserem Erinnerungskonto sowie einen prall gefüllten Rucksack voller Erfahrungen und Einsichten.

Wir bezeichnen unsere Lebensreise nämlich nicht ohne Grund als „teuerste & aufregendste Entwicklungsmaßnahme“ in uns selbst. (Jeder von uns gibt durchschnittlich 1000, extrem diszipliniert ersparte, Euro im Monat aus.)

Wie oft im Leben schmeißt man sich schon kopfüber in ein Abenteuer? Wie oft verlässt man die scheinbare Sicherheit, um noch einmal neu zu wählen? Wie oft kündigt man mit fast 30 Jahren die repräsentative Managerposition in einem großen Unternehmen?

Also ich noch in Lohn und Brot stand, habe ich als Personalentwicklerin Mitarbeitern und Führungskräften so oft geraten mal die Komfortzone zu verlassen und etwas Neues zu wagen. Und wer ist immer schön drin geblieben…in der Komfortzone? Diejenige, die sagte man solle sie durchbrechen, nämlich ich.

Wer von euch dies hingegen schon gemacht hat, weiß wie es sich anfühlen kann: Unangenehm und ungewohnt! Das weiß ich inzwischen auch.

Warum dies so ist? Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung. Zu dieser kommen wir gleich.

Vorab möchte ich noch ganz kurz darauf eingehen, warum wir jetzt gemeinsam in die Stretch-Zone gehüpft sind. Vielleicht inspiriert euch unsere Geschichte ebenfalls einmal über euren Status Quo nachzudenken?!?

Das Leben im AUTOPILOT...

Wisst ihr, ich habe damals direkt nach meinem Studium angefangen zu arbeiten. Ich habe solch einen inneren Druck verspürt ganz schnell nach meinem Abschluss einen vernünftigen, soliden (anerkannten) Job zu bekommen. Am besten in einem großen Unternehmen. Denn dann bin ich ja etwas. Dann sehen alle, dass ich etwas bin. Dann bin ich etwas wert. (Hallo Glaubenssatz!)

Ganz lange Zeit habe ich mein Leben nicht hinterfragt, sondern es einfach so gelebt, wie alle es lebten. Ich habe meine Lebenszeit gegen Geld eingetauscht, mein Geld gegen Besitz, meinen Besitz gegen die Freiheit und der Druck weiter Karriere zu machen, wurde immer größer…um am Ende noch mehr von alledem zu tun, was ich eben beschrieb.

Es ist nicht so, dass ich mein Leben nicht genoss. Das wäre meinem „früheren“ Leben nicht fair gegenüber. Es ist eher so, dass ich das was ich tat, nicht bewusst wahrgenommen habe. Ich habe es nicht hinterfragt.

Und wie es nun einmal so ist, wachen wir meist erst auf, wenn „etwas passiert“. Bei mir war es die Trennung von meinem damaligen Ehemann.

Wie äußere Umstände uns zwingen umzudenken…

Erst nach dieser Trennung habe ich mich mal so richtig mit mir befasst: Wenn ich das sage, dann meine ich damit auch, dass ich mir beispielsweise seit langem Mal wieder meine Finanzen so richtig angeschaut habe, damit ich weiß, was ich mir überhaupt eine Wohnung leisten kann ;).

Als ich dann schließlich allein in dieser saß (meine Finanzen also in den Griff bekam), nahm ich mir irgendwann an einem Sonntagnachmittag ein Blatt Papier und einen Stift in die Hand, schaltete die Musik aus und schrieb als Überschrift „Meine 100er Liste“. Von dieser Übung hatte ich einmal gelesen und dachte mir: „Seltsame Übung, aber was soll´s. Probiere ich einfach mal aus.“

Was die 100er Liste ist...

Die 100er Liste dient dazu sich zu einem bestimmten, frei wählbaren Thema, mal so richtig intensiv Gedanken zu machen und 100 Stichpunkte zu diesem Thema aufzuschreiben. Die Liste sollte in einem Rutsch geschrieben werden, ohne Unterbrechungen, ohne Störungen von außen.

Mein Thema damals war „Was ist mir in meinem Leben wichtig?“.

Habt ihr schon einmal 100 Punkte hintereinander weg geschrieben? Ich sag euch: Das ist echt schwierig. Nach den ersten 5 – 10 Punkten dachte ich mir. „Was soll ich denn bitte jetzt noch schreiben?“

Solltet ihr diese Übung tatsächlich auch einmal machen, kann ich euch nur dazu ermutigen an diesem Punkt eins zu tun: Weiterschreiben! Es ist dabei auch egal, ob sich etwas wiederholt. Dies scheint euch dann einfach ganz besonders wichtig zu sein.

Entwicklung ist ein Prozess, kein Wettrennen gegen uns

selbst…

Zwischen meiner Erstellung der 100er Liste und der Entscheidung zu kündigen, zu reisen und ein selbstbestimmtes Leben sowie eine Selbstständigkeit aufzubauen, lag über ein weiteres Jahr in dem ich mich ganz intensiv mit dem Thema persönliche Weiterentwicklung befasst und Jan – kennengelernt habe.

In unserem ersten gemeinsam Thailandurlaub 2018 meldeten sich dann meine Intuition und mein Herz wieder zu Wort und erinnerten mich daran, dass der 9 to 5 Job doch eigentlich nicht auf meiner 100er Liste stand. Weitere drei Monate später trafen Jan und ich die Entscheidung ins kalte Wasser zu springen, mutig zu sein und auf das Leben zu vertrauen. Im August 2018 kündigten wir unsere Anstellungen und am 06.01.2019  stiegen wir in den Flieger nach Bangkok.

Als wir unsere Wohnung für die Zwischenmieter herrichteten, blätterte ich noch einmal durch mein Journal aus dem Jahr 2017 und stieß natürlich wieder auf meine, trotz meiner intensiven Auseinandersetzung mit meiner Persönlichkeit, etwas in den Hintergrund gerückten 100er Liste.

Und wisst ihr, was meine ersten drei Punkte waren:

1.       Liebe

2.       Abenteuer

3.       Reisen

Alle Antworten sind oftmals schon irgendwo ins uns. Manchmal braucht es einfach einen richtigen Zeitpunkt diese Antworten auch zu hören. Einen Moment in dem der Verstand ruhig und das Herz voller Freude ist.

Wie sich solch eine Herzensentscheidung anfühlt…

Nun habe ich seit drei Monaten Liebe (auch, wenn mich diese natürlich auch schon vorher umgab), Abenteuer und Reisen und ich kann euch sagen: Ich bereue keinen einzigen Tag diese Entscheidung getroffen zu haben. Keinen Tag, keine Stunde, keine Sekunde. Ich bin einfach unglaublich dankbar für all das hier. Für die Möglichkeit diese Zeit erleben zu dürfen. Ich danke dem Universum für meine Gesundheit, ich danke uns für den Mut und die „Verrücktheit“.

Und trotzdem…

gibt es natürlich Tage, die trotz Abenteuer, Liebe & Reisen herausfordernd sind.

Denn eins steht fest: Egal wo wir hingehen, wir nehmen uns mit. Ein „Wenn ich erst einmal dies oder jenes habe, bin ich glücklich!“ ist leider ein ziemlich übler Trugschluss, der bei der ein oder anderen Person schon zu einem ziemlich bösen Erwachen geführt hat.

Ich bin glücklich, dass ich bereits vorher glücklich war und nicht sehnsüchtig darauf hoffte hier endlich meine Erfüllung zu finden.

Jedoch haben auch glückliche Menschen ihre Päckchen zu tragen. Und damit meine ich nicht nur meinen Backpäckchen auf Reisen, sondern die teilweise recht unerwarteten Themen  und Glaubenssätzen mit denen ich hier (teilweise schon recht früh und manchmal völlig unerwartet) konfrontiert werde.

·         Bereits am zweiten Tag im Bangkok habe ich mich faul gefühlt da alle Leute zu Hause in Deutschland arbeiten, nur ich nicht.

·         Regelmäßig stelle ich mir die Frage, wie ich eigentlich nach der Reise mit meiner Selbstständigkeit, die de facto noch nicht wirklich existiert Geld verdienen soll (ich jedoch auch nicht in einen 9 to 5 Job zurück möchte).

·         Ich frage mich, wer ich bin, wenn ich nicht Managerin HR & Organisational Development oder Manager Global Leadership Developement & International Projects bin? Alles Titel, die ich während meiner Festanstellung trug und, wenn ich ehrlich bin, mir doch immer eine gewisse Identität gaben. Hand aufs Herz: Wenn wir auf einer Party sind und gefragt werden, wer wir sind und was wir machen? Wie oft geben wir dann unseren Jobitel oder unseren Beruf als Antwort? Ich habe das in der Vergangenheit sehr oft gemacht. Wie oft setzen wir unser ich mit einem Job oder Titel gleich? Zu oft, wie ich jetzt merke.

All diese Fragen und noch mehr Fragen stelle ich mir hier. Was für ein Geschenk, dass alle diese Fragen jetzt mit 30 endlich mal aufploppen. Was für ein Geschenk, dass ich mich diesen Fragen auseinandersetzen und dadurch auf meinem Entwicklungsweg weiter vorangehen kann.

Was für ein Geschenk, dass ich solche Fragen und Gedanken und die Gefühle, die dadurch ausgelöst werden, inzwischen besser einordnen kann. Denn Veränderungen im Innen finden tatsächlich im Innen statt. Und solche Veränderungen fühlen sich eben auch mal seltsam an.

 

 

Wie Dr. Joe Dispenza den Fluss des Wandels in seinem Buch „Du bist das Placebo“ beschreibt...

 

„Um uns zu verändern, müssen wir uns unseres unbewussten Selbst bewusst werden (welchen, wie wir inzwischen wissen, einfach aus fest verschalteten Programmierungen besteht.) Nicht dieselben Entscheidungen zu treffen wie tags zuvor ist eine der schwierigsten Veränderungen, weil wir sofort ein ungutes Gefühl haben, wenn wir nicht mehr die gleichen Gedanken denken, die uns zu denselben Entscheidungen führen, woraufhin wir automatisch wie gewohnt agieren, damit wir immer wieder das Gleiche erleben und die immer wieder gleichen Emotionen unsere Identität bekräftigen. Dieser neue Seinszustand ist unvertraut, weil er uns unbekannt ist. Er fühlt sich nicht „normal“ an. Wir haben das Gefühl, wir seien nicht mehr wir selbst – eben weil wir nicht mehr wir selbst sind. Weil sich alles ungewiss anfühlt, können wir nicht mehr das Gefühl des vertrauten Ichs voraussehen, ebenso wenig, wie es sich in unserem Leben spiegelt.

Doch trotz allen Unbehagens ist dies genau der Moment, in dem wir wissen, dass wir in den Fluss des Wandels gestiegen sind. Wir haben unbekanntes Terrain betreten. Sobald wir nicht mehr unser altes Ich sind, müssen wir die Kluft zwischen dem alten und dem neuen Ich überqueren.“

(Quelle: „Du bist das Placebo“ von Dr. Joe Dispenza)

Oder ganz simpel ausgedrückt: Es ist nicht möglich mal eben locker flockig die eigne Persönlichkeit & Identität zu ändern. Das braucht eben einfach Zeit und an manchen Tagen fühlt sich diese Zeit seltsam an!

Was mir, und auch Jan, hilft den Fluss den Wandels erfolgreich zu meistern, sind folgende Dinge:

·         Unsere Morgenroutine, die Yoga, Meditation & Journaling und inzwischen auch Kartenlegen umfasst. 

·         Das Visualisieren und Manifestieren unserer Zukunft. Ein kleiner Tipp: Versucht einmal euch eure Zukunft, so wie ihr euch diese vorstellt, aufzuschreiben. Keine Kompromisse! Ihr seid der Regisseur eures Lebens. Nachdem ihr dies gemacht habt, schnappt ihr euch euer Handy und erstellt eine Sprachmemo: Ihr lest laut das vor, was ihr aufgeschrieben hat. Das fühlt und hört sich im ersten Moment vielleicht ungewohnt an, aber es wirkt und fördert nebenbei auch noch die Selbstliebe. Ihr könnt diese Übung übrigens ganz vielfältig anwenden und euch beispielsweise eigene Affirmationen aufsprechen, die ihr euch immer und immer wieder anhört. Oder falls ihr Lust habt „über eure Zukunft“ zu meditieren, dann wartet auf das Ende des Artikels :).

·         Gespräche führen mit Menschen, die euren Weg und eure Entwicklung unterstützen. Also mit den Menschen, die den Fluss des Wandels für´s Erste schon gemeistert haben (auch, wenn wir uns immer und immer wieder in diesen begeben) und mit den Personen, die sich ebenfalls gerade in diesem befinden. Haltet eher etwas Abstand zu den Leuten, die sagen: „Spring bloß nicht. Wer weiß, was dich dort erwartet.“ Und wenn ihr in eurem Umfeld gerade niemanden habt, mit den ihr über solche Themen sprechen könnt, dann holt euch gezielt Informationen ein….durch gute Bücher, inspirierende Podcastfolgen oder spannende Reportagen. Eine wunderbare Auflistung hat Giulia für euch hier erstellt.

 

Wie eben erwähnt, gibt es zum Abschluss noch eine kleine Meditation mit dem Namen „Lebenskino“, die euch dabei helfen soll kraftvoll in die Zukunft zu blicken. In eine Zukunft, die ihr gestaltet!

Hier findest du die Meditation "Lebenskino" auch als Text:

Such dir einen ruhigen, ungestörten Ort. Finde einen aufrechten, bequemen Sitz.

Stabilisiere deinen Sitz gerne mit einem Meditationskissen oder einen zusammengerollten Decke. Achte darauf, dass du beide Sitzbeinhöcker auf dem Boden spürst. Ziehe nun die Schultern hoch zu den Ohren, atme dabei ein, kreise sie einmal über hinten nach unten und atme dabei aus.

Ziehe sie noch einmal hoch, atme ein, kreise sie über vorne nach unten und atme dabei wieder aus. Ziehe deine Schulter daraufhin noch einmal ganz hoch bis an die Ohren und lasse sie herunterfallen. Deine Arme legst du ganz entspannt auf deinen Oberschenkeln ab. Atme nun ganz bewusst ein indem du die Luft beim Einatmen zischend durch die Vorderzähne einsaugst und doppelt so lang durch die Nase wieder ausatmest. Nimm wahr, wie die Luft kalt in deinen Mund fließt und warm durch deine Nase wieder herausströmt. Wiederhole diese Atemtechnik drei Mal. Danach schließe deine Augen und kehre zu deinem normalen Atemrhythmus zurück.

Stelle dir vor du gehst über eine Straße, es ist ein sonniger Tag und du fühlst dich absolut wohl und sehr sicher. Als du am Ende der Straße angelangt bist, steht plötzlich ein Gebäude vor dir, welches du im ersten Moment nicht zuordnen kannst. Intuitiv greifst du in diesem Moment in deine Jackentasche und ziehst ein Kärtchen heraus. Dieses Kärtchen ist eine Visitenkarte auf der dein Name steht und darunter „Regisseurin/Regisseur meines Lebens“.

Du bist ganz aufgeregt, was dies wohl bedeutet und betrittst voller Vorfreude das Gebäude. Als du durch die Tür gehst, durchströmt dich eine Woge voller Vertrauen und Zuversicht. Du merkst, dass du an diesem Ort richtig bist. Dieser Ort ist ein Kino. Dein Lebenskino.

Du schaust dich um und siehst, dass derzeit drei Filme laufen. Der erste Film heißt „Meine Vergangenheit“, der zweite Film heißt „Meine Gegenwart“, der dritte Film heißt „Meine Zukunft“. In diesem Moment erinnerst du dich plötzlich wieder daran, dass du ja alle diese Teile geschrieben hast. Du erinnerst dich daran, dass du der Regisseur/die Regisseurin deines Lebens bist und versprichst dir in diesem Moment dies nie wieder zu vergessen.

Da du die Filme „Meine Vergangenheit“ und „Meine Gegenwart“ schon auf großer Leinwand gesehen hast, entscheidest du dich den Film „Meine Zukunft“ anzusehen. Du betrittst daraufhin den Kinosaal. Einen Kinosaal so schön, dass du es gar nicht abwarten kannst Platz zu nehmen. Sogleich nach dem du es dir auf dem Stuhl gemütlich gemacht hast, gehen die Vorhänge auf und du siehst dich selbst auf der Leinwand.

Du siehst dich, wie du das Leben lebst, welches du dir für dich vorstellst. Du weißt, wie deine Zukunft aussehen wird. Du hast diesen Film ja immerhin geschrieben. Du gehst also vom heutigen Tag an, deine Zukunft Schritt für Schritt durch. So genau wie möglich. Du triffst die Menschen, die dir begegnen werden, du durchläufst die Situationen, die du durchlaufen wirst und du fühlst die Emotionen, die du fühlen wirst.

Immer, wenn dein Kino-Ich von deinem kraftvollen Weg abweicht und denkt: „ So toll, wird es niemals sein!“ rufst du, der Regisseur, dir selbst folgendes zu: „Ich geh weiter. Ich schaffe das. Ich kreiere mein Leben. Ich erschaffe meine Zukunft. Es wird genau so eintreten oder noch besser.“

In der letzten Szene deines Lebensfilms sitzt du in einem Schaukelstuhl und schaust voller Dankbarkeit und Fülle auf dein Leben zurück.

Nachdem der Film vorbei ist, stehst du auf. Dein ganzer Körper kribbelt, voller Vorfreude auf das was kommt. Du verlässt das Kino, gehst den ersten Schritt in deine kraftvolle Zukunft und versprichst dir noch einmal nie wieder zu vergessen, dass du dein Leben kreierst.

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