Mindful Lifestyle

6 Möglichkeiten für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

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Nachhaltigkeit wird immer wichtiger in unserem Leben. Um uns selbst zu schützen und die Erde, auf der wir leben, müssen wir uns Gedanken darüber machen, auf welche Art und Weise wir unser Leben leben. Meere, Strände und Straßen werden zugemüllt.

Wir selbst, aber auch die Generation, die nach uns kommt, wächst in einer Welt auf, in der wirtschaftliche Interessen auf Kosten von Umwelt, Tieren verfolgt wird und Menschen ihr ganzes Leben damit verbringen, aus Bequemlichkeit und Angst an Mangeldenken festzuhalten.

Wir machen uns selbst klein und verlernen auf unsere innere Stimme zu hören. Warum? Das hat sicherlich viele Gründe, doch einer davon ist mit Sicherheit der Glauben, dass es einfacher ist, das zu verfolgen, was man schon immer getan hat, anstatt eigene kreative und neue Möglichkeiten zu finden. Das war jetzt viel unbequeme Wahrheit. Aber Tatsache ist, dass ein jeder von uns für sich selbst und sein Handeln die Verantwortung übernehmen muss, um etwas Grundlegendes in unserer Welt zu ändern.

Aber keine Sorge! Wenn du dich erst einmal mit Nachhaltigkeit beschäftigst, dann merkst du, dass es für den Anfang gar nicht so viel Umstellung bedarf, um etwas an unserem unbewussten Lebensstil zu ändern.

Im Folgenden findest du 6 Möglichkeiten, deinen Alltag nachhaltiger zu gestalten. Denn jeder von uns hat die Chance etwas zu verändern.

1. Abschminkpads selbst nähen

Von Abschminkpads braucht man als Frau häufig viel zu viele. Dabei ist es überhaupt nicht notwendig die Haut mit Einweg-Pads zu pflegen. Auch wiederverwendbare Abschminkpads tun ihr übriges und sind darüber hinaus auch für Haut und Umwelt deutlich schonender.

Deine wiederverwendbaren Abschminkpads kannst du entweder selbst nähen, oder käuflich erwerben, wie diese hier von Ecoyou*. Hier findest du meine Anleitung für selbstgenähte Abschminkpads: 

>> Nachhaltige Abschminkpads selber nähen

2. Putz- & Waschmittel selbst herstellen

Eine weitere Möglichkeit nachhaltiger zu leben, ist es das eigene Waschmittel herzustellen. Denn Waschmittel im Supermarkt kommt heutzutage kaum noch ohne Mikroplastik, Plastikverpackung und schädliche Substanzen aus. Dein eigenes Waschmittel enthält nur die Zutaten, die du selbst auswählst. 😉

Für ca. 2 Flaschen Flüssigwaschmittel brauchst du folgende Zutaten:

  • ca. 50 g Kernseife
  • 5 EL Waschsoda
  • 2 Liter heißes Wasser
  • ca. 15 Tropfen ätherisches Öl
  • 2 Glasflaschen
Ein alternatives Rezept + Anleitung findest du übrigens bei Zero Waste Deutschland.

3. Ökologische Alternativen zu Duschgel & Shampoo

Shampoo und Duschgel sind schlecht für Umwelt und die eigene Gesundheit. Sie machen aber nicht nur einen Großteil unseres Verpackungsmüll im Badezimmer aus, sondern enthalten auch schädliche Inhaltsstoffe, wie Mikroplastik und Elemente, die unsere Haut angreifen.

Eine annehmbare Alternative ist schon lange bekannt: Die Seife! Mittlerweile gibt es die Seife aber auch in verschiedenen Geruchsrichtungen und für verschiedene Hauttypen und ist meist in Papier verpackt. Um sicher zu gehen, dass deine Seife auch nur gute Inhaltsstoffe beinhaltet empfehle ich dir den Bioladen/das Reformhaus deines Vertrauens aufzusuchen. Ich persönlich kann dir auch diese naturkosmetische Aleppo-Seife* empfehlen

 

Zum Thema Shampoo gibt es auch wieder verschiedene Möglichkeiten. Mittlerweile gibt es auch Körperseifen, die sich ebenfalls für die Haarpflege eignen – allerdings kann es hier passieren, dass die Haare durch den hohen Fettgehalt von Seifen schnell wieder fettig aussehen. Eine gute Alternative sind hier die festen Shampoo-Bars von Lamazuna*, die ebenfalls einen schönen Duft zurücklassen und das Haar nicht unnötig einfetten. Die Shampoo-Bars von Lamazuna gibt es ebenfalls für verschiedene Haartypen. Hier geht’s zu den Shampoo-Bars im Online-Shop von Lamazuna.

4. Stoffbinden oder Menstruationstasse

Der Badezimmer ist wohl neben der Küche der Ort, an dem sich in unserem Zuhause das meiste Plastik finden lässt. Oft auch ganz schön fies versteckt. War dir beispielsweise bewusst, dass sich auch an und in Binden und Tampons Plastik befindet? Binden besitzen eine Plastikbeschichtung, die unter anderem dazu führt, dass sich auf deren Oberfläche mehr Bakterien sammeln können. Das macht Binden und Tampons also, neben ihrem hohen Müllverbrauch, auch gesundheitlich bedenklich (ebenso übrigens bei Unterwäsche mit hohem Polyester-Anteil).

Eine gute Alternative hierzu sind waschbare Stoffbinden, oder Menstruationstassen. Für mich persönlich funktioniert letztere sehr gut. Tatsächlich konnte ich zwei Zyklen nach meiner Umstellung bereits feststellen, dass sich die Dauer meiner Monatszyklen deutlich verringert hat.

Stoffbinden in allen möglichen Formen findest du bei Kulmine.de

Menstruationstassen gibt es ebenfalls in verschiedenen Variationen, du findest sie beispielsweise bei Original-Unverpackt.de oder von Latessa bei Amazon*.

5. Bienenwachstücher statt Frischhaltefolie

Eine sehr schöne Möglichkeit um auch in der Küche Müll zu vermeiden, ist es auf die Frischhalte- bzw. Alufolie zu verzichten und stattdessen auf Bienenwachstücher zurückzugreifen.

Bienenwachstücher sind mit Bienenwachs beschichtete (Baumwoll-)Stoffe, die Speisen auf natürliche Weise (antibakteriell, haftend und geruchsneutral) länger haltbar machen.

Bienenwachstücher findest du z.B. hier bei Betterbee auf Amazon*.

Wenn du zusätzlich noch auch die Plastiktüte verzichtest – auch beim Obst- und Gemüse-Einkauf – und lieber Stoffbeutel nimmst, wie in diesem Set von Die Grüne Idee* hast du deinen Lebensmitteleinkauf bereits ein großes Stück umweltfreundlicher gestaltet.

6. Festes Deodorant und Natron statt Deoroller

Deoroller oder Deosprays enthalten häufig nicht nur Aluminium, was sehr schädlich für unseren Körper ist, sondern halten meist auch nicht sonderlich lange und erzeugen wieder viel Verpackungsmüll. Um auf das herkömmliche Deodorant verzichten zu können, kann ich dir vor allem zwei Alternativen empfehlen:

1. Natron statt Deospray – Für mich die bisher einfachste, effektivste und kostengünstigste Lösung beim Thema Deo, besonders für Menschen, die stärker schwitzen. Einfach ein wenig Natronpulver mit den Fingerspitzen aufnehmen und auf die Achselhöhle auftragen. Kein Schweißgeruch mehr!

2. Festes Deodorant von Lamazuna* , falls du nicht gerade ein starker Schwitzer bist, kann ich dir das feste Deodorant von Lamazuna empfehlen. Einen großen Pluspunkt gibt es hier von mir, da die Produkte von Lamazuna bio, fairtrade und vegan sind.

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Lass mich in den Kommentaren gerne wissen, wie du mehr Nachhaltigkeit in dein Leben gebracht hast, oder bringen möchtest.
Wie stehst du zu dem Thema Nachhaltigkeit?

Ich freue mich auf den Austausch mit dir in den Kommentaren, sowie in meiner Facebook-Gruppe.

Alles Liebe,

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2 Gedanken zu „6 Möglichkeiten für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

  1. Bisher hat es bei mir mit diversen Haarseifen aus dem Drogeriemarkt noch nicht wirklich geklappt 🙁 Ich würde aber sehr gerne umstellen und werde einfach mal die Lamazuna Shampoo-Bars ausprobieren. Vielen Dank für die Anregungen und Empfehlungen!

    1. Liebe Anna, ich kann es dir nur empfehlen. Für mich persönlich funktionieren die Shampoo-Bars auch viel besser. Bei Lamazuna gibt es sie auch für die verschiedenen Haartypen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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