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Wie du Weihnachten nutzt, um mal wieder bei dir anzukommen – Kleiner Leitfaden

Weihnachten ist das Fest der Liebe sagt man. Doch meistens ist es für uns doch eher ein Fest der Hektik und des Konsums. Wir hetzen von A nach B um noch das Geschenk für den ein oder anderen entfernten Verwandten XY zu besorgen. Wir rennen von Kaufhaus zu Kaufhaus um noch das letzte Weihnachtsschnäppchen zu ergattern. Wir dekorieren unsere Häuser bis die Lichter sogar den Nachbarn am Ende der Straße blenden, nur um damit angeben zu können. Wir setzen uns Ziele und Vorsätze, um sie dann bis spätestens Februar wieder über Bord geworfen zu haben. Nicht um dafür zu sorgen, dass uns das nächste Jahr wirklich weiter bringt, sondern viel eher um jedermann erzählen zu können wie toll und groß unsere Ziele sind.

Ich weiß ja nicht wie es dir damit geht, aber für mich ist das nicht gerade die Traumvorstellung eines Weihnachtsfestes.

Weihnachten ist für mich ein besinnliches Fest. Die Zeit um Weihnachten herum sollte also geprägt sein von Entspannung, von Kontemplation, von Besinnlichkeit und Friedlichkeit. Ich möchte ein Fest, das ich mit Menschen verbringe, die mir wichtig sind. Mit Spielen, Lachen, Gemütlichkeit und schönen Gesprächen, die mich weiterbringen. Ich möchte bei mir selbst ankommen und mich nicht sogar noch weiter von mir entfernen. Weihnachten soll ein Fest sein, das mir gut tut. Oder wie siehst du das?

Wie also können wir es schaffen, die Weihnachtszeit so für uns zu gestalten, dass wir in dieser besinnlichen Zeit wieder mehr zu uns selbst zurückkommen, anstatt uns von der weihnachtlichen Hektik anstecken zu lassen?

Im Folgenden werde ich dir meine besten Tipps mit an die Hand geben, die mir dabei helfen trotz Weihnachtshektik mehr und mehr bei mir selbst anzukommen.

1. Gestalte dir deine weihnachtliche Oase

Mein Zuhause ist meine Oase. Ein hyggeliger Rückzugsort ist für mich das Wichtigste auf der Welt. Hier kann ich entspannen und mich zurückziehen, wenn die Eindrücke von Außen mal wieder zu viel geworden sind.

Besonders an Weihnachten kannst du dir dein Zuhause zu einer winterlichen Oase machen, wo du auftanken und Kraft sammeln kannst. Zünde dir Kerzen an, dekoriere weihnachtlich, besorge dir Kissen und Decken und entspanne dich mit einer Tasse heißem Tee und einem Buch. In meinen Artikel über Hygge findest du einige Tipps, wie du dein Zuhause besonders schön machen kannst:

In deinem Zuhause fehlt die Gemütlichkeit? 7 Tipps für mehr Hygge in deinem Heim

Das könnte dich auch interessieren:

Falls dich das Thema „Hygge“ interessiert, solltest du dir dieses kleine Buch auf jeden Fall einmal ansehen: „Hygge – Ein Lebensgefühl, das einfach glücklich macht“ von Meik Wiking*.

Der Autor beschreibt hier auf wunderschöne Art und Weise, was Hygge für die Dänen eigentlich bedeutet und wie wir dieses Lebensgefühl für uns nutzen können. Einen Einblick in das Buch bekommst du hier:

Hygge als glückbringendes Lebenskonzept.

 

2. Hör damit auf, dir Ziele zu setzen

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In der Weihnachtszeit bis Neujahr wollen wir uns selbst und allen anderen beweisen wie toll und diszipliniert wir sind.

Mein Tipp an dich: Lass es einfach.  Hör auf damit, dir Ziele zu setzen, die du eigentlich nicht halten willst. Hör auf damit, dir selbst und anderen einzureden, dass DIESES JAHR alles anders wird und du alle Vorsätze, die du die Jahre zuvor nicht eingehalten hast, dieses Jahr aber wirklich einhalten wirst. Das sage ich nicht, weil ich glaube, dass du es nicht schaffen könntest. Ich bin sogar überzeugt davon, dass du jedes Ziel erreichen kannst, das du aus ganzem Herzen erreichen willst. Was ich damit meine ist, dass du die Vorsätze und Ziele über Bord werfen sollst, die dich nur unnötig unter Druck setzen und die du dir eigentlich auch nur gesetzt hast, um damit prahlen zu können, oder weil es andere von dir erwarten.

Lass die Erwartungen los und setz dir dieses Jahr vielleicht auch mal gar keine Ziele, wenn es dich stresst. Genieß die Zeit, die du dadurch gewinnst, dass du nicht irgendwelchen Vorsätzen hinterher rennst.

3. Meditiere dich zurück zu dir

Meditation ist kein Allheilmittel. Oder.. vielleicht doch? 😉 Aber auf jeden Fall kann es dir dabei helfen, zu dir zurückzukommen. Nutze die Weihnachtszeit, um wieder mehr zu meditieren. Du kannst dir eine Abend- oder Morgenroutine zulegen, bei der du dir jeden Morgen/Abend 10 -15 Minuten Zeit nimmst zu meditieren, oder du nutzt die Pausen, die sich in deinem Alltag ergeben. Ich meditiere zum Beispiel gern auf dem Weg in die Arbeit oder auf dem Nachhauseweg (das geht aber natürlich nur, wenn du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist!) Eine gute Alternative ist auch eine Gehmeditation. Hier kannst du achtsam Gehen, am besten im Wald oder der Natur und dich auf diese Weise vollkommen entspannen. Auf Youtube findest du verschiedene Anleitungen für eine Gehmeditation. Besonders empfehlen kann ich dir auch die Bodyscan-Meditation, die dir besonders am Morgen dabei helfen kann, wieder zu dir zurück zu finden.

Die passende Anleitung für die Bodyscan-Meditation findest du im Audioblog:

Adventsspecial, die Erste! Die Bodyscan-Meditation

 

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Glaube an das, was noch nicht ist, damit es werden kann.

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4. Verschenke Zeit zu Weihnachten

Weihnachtsgeschenke shoppen kann enorm stressig sein. Doch wer sagt eigentlich, dass die schönsten Geschenke immer viel kosten müssen oder aufwendig zu besorgen sind?

Nutze dieses Weihnachtsfest doch mal, um Zeit zu verschenken, anstatt deine freie Zeit auf der Jagd nach Weihnachtsschnäppchen zu verplempern. Verschenke doch mal eine Einladung zum Kochabend bei dir Zuhause, einen Gutschein für einen gemeinsamen Kinobesuch, eine Einladung zum Spieleabend, oder was dir sonst noch so einfällt. Du kannst dir sicher sein, dass die Menschen, denen du etwas bedeutest, sich mindestens genauso sehr über einen Gutschein oder eine Einladung für qualitativ hochwertige Zeit mit dir freuen, als über ein materielles Geschenk.

Auch für dich haben diese Form von Geschenken etwas Gutes, denn sie erlauben dir, dich in der Weihnachtszeit und auch danach mit Menschen zu umgeben, die dir guttun und die dir am Herzen liegen. Dadurch hast du das Gefühl vielmehr aus deiner freien Zeit gemacht zu haben und kannst dich im Kreise deiner Liebsten entspannen.

5. Halte inne und genieße die Aussicht

Die Weihnachtszeit ist die perfekte Zeit, um uns einmal bewusst zu machen, wo wir eigentlich stehen im Leben. Nutze diese besondere Zeit doch einmal dafür, dir die Fotos und Erinnerungen anzusehen, die über das Jahr entstanden sind. Du kannst ein Foto- oder Erinnerungsalbum anlegen, oder einfach so mal zurückblicken und sehen, was du in diesem Jahr alles schon geschafft hast. Viel zu selten nehmen wir uns im Alltag die Zeit auch unsere Fortschritte und Errungenschaften zu würdigen. Stattdessen hetzen wir immer weiter und weiter zum nächsten Ziel, zum nächsten großen Einschnitt in unserem Leben. Nimm doch für dieses Jahr einfach einmal den Druck raus und nimm dir nicht noch große Ziele vor. Würdige das, was bereits da ist und was du schon erreicht hast in diesem Jahr, um dich neu auszurichten und stolz auf das zu sein, was du geschafft hast. Fotos können uns dabei helfen zu reflektieren und die Unterschiede zu erkennen zwischen dem was war und dem was jetzt ist. Würdige deine Fortschritte und nimm etwaige Rückschritte wahr, ohne zu bewerten. Alles ist in Ordnung und alles darf sein.

6. Verbringe Zeit in der Natur

Zeit in der Natur bringt uns zurück zu uns selbst. Sie erinnert uns daran, wo wir herkommen und was wirklich zählt im Leben. Wenn du die Möglichkeit hast, dann verbringe mehr Zeit alleine – und bewusst! – in der Natur. Die Natur lehrt uns still zu werden und Zeit ganz mit uns selbst zu verbringen. Du kannst Vögel beobachten, den Tannen im Wind lauschen oder einfach nur bewusst in der Natur sein. 

Die Gehmeditation eignet sich hier besonders gut.

7. Nimm dir Zeit zu reflektieren

Last but not least: Reflektiere! Das Ende des Jahres ist die perfekte Zeit, um uns bewusst zu machen, was uns wirklich wichtig ist. Welche Werte wir haben, wo wir hin möchten und ob wir okay sind mit all dem, was in unserem Leben aktuell eine Rolle spielt. Nimm dir Zeit, dir ein paar wichtige Fragen zu stellen und lerne dich auf diese Weise besser kennen. 

Für deine Selbstreflexion nutze gerne meine Reflexionsfragen aus den folgenden Artikeln:

Jahresreflexion – Von alten Gewohnheiten Abschied nehmen

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Für mehr Achtsamkeit im neuen Jahr:

Wenn du dir im neuen Jahr noch mehr Achtsamkeit und Entwicklung wünschst, dann hol dir meinen Coaching-Kalender „This Mindful Year“. Der Coaching – Kalender unterstützt dich mit passenden Reflexions- und Coaching-Fragen für deine Selbstreflexions-Praxis.

Einen Einblick in den Kalender bekommst du hier:

This Mindful Year – Dein Coaching-Kalender für ein achtsames Jahr!
Hier geht’s zum Kalender: This Mindful Year auf Amazon.*

 

Das sind für mich die besten Tipps um in der Weihnachtszeit wieder mehr bei uns selbst anzukommen.

Schreibe gerne in die Kommentare, wie dir die Tipps gefallen und was du an Weihnachten machst, um wieder achtsamer und mehr bei dir selbst zu sein. Ich freue mich sehr auf deinen Kommentar!

Alles Liebe für dich,

 

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