Weihnachtsspecial #6: Meine 4-Schritte-Anleitung zur Zielverwirklichung

Das neue Jahr steht schon vor der Tür und da ist für ein achtsameres Leben, neben der Jahresreflexion, eines natürlich ganz wichtig, nämlich sich für das neue Jahr Ziele zu setzen.

Dabei möchte ich dir heute helfen, denn sicher hast du auch schon die Erfahrung gemacht, dass es mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr so eine Sache ist. Damit es für dich leichter wird, deine Ziele im neuen Jahr umzusetzen, möchte ich dir meine 4-Schritte-Anleitung vorstellen, die sich für mich am meisten bewährt hat, wenn es um das Verwirklichen von Zielen geht.

Wenn du es noch nicht bereits getan hast, dann trag dich unbedingt in den Newsletter ein und erhalte das kostenlose Workbook zum Weihnachtsspecial als PDF. Damit erhältst du gleichzeitig tolle Vorlagen zum Ausfüllen für die Übungen im Weihnachtsspecial.

1. Bestandsaufnahme

Im ersten Schritt musst du dir bewusst machen, wo es dich in deinem Leben zwickt. In welchem Lebensbereich bist du noch nicht ganz zufrieden. Wo hast du deine Ziele noch nicht erreichen können? In welchen Bereichen deines Lebens möchtest du unbedingt etwas verändern? Wo möchtest du dich weiterentwickeln und wo einen neuen Weg einschlagen? Wo stehst du gerade und wo möchtest du eigentlich hin?

Was für ein Leben würdest du morgen leben wollen, wenn ALLES möglich wäre und es keine Begrenzungen für dich gäbe?

Atme drei Mal tief durch und schreibe dann alles auf, was dir in den Sinn kommt - ohne groß nachzudenken. Sieh es als eine Art Brainstorming an.

Wenn du soweit bist, atme nochmals drei mal tief durch und sieh dir dann - ohne zu werten - deine Bestandsaufnahme nochmal in Ruhe an. Dann lege das Blatt weg und geh weiter zum nächsten Punkt.

2. Visualisierung

Nachdem du jetzt erkannt hast, wo du dich aktuell in deinem Leben ungefähr einordnest, wird es an der Zeit, dir das Leben im Detail vor Augen zu führen, das du eigentlich leben möchtest.

Für die Visualisierungsübung suche dir einen Ort, an dem Du ungestört bist, setze dich bequem und aufrecht hin und schließe deine Augen. Jetzt atme nochmals drei Mal tief ein und wieder aus, oder wende eine Atemtechnik an, um deinen Körper  und deinen Geist zu entspannen.

Stelle dir nun dein Leben in einem Jahr vor. Wenn du all deine Ziele für 2018 verwirklichst, wie sieht dann dein Leben aus? Wie sieht dein Alltag aus? Stelle dir alles so detailliert wie möglich vor.

Male dir dann dein Leben in 3 bzw. 5 Jahren aus. Wo willst du in 3 oder 5 Jahren sein? Wie wird sich dein Leben bis dahin verändert haben? Visualisiere deine Zukunft so genau wie möglich. Wenn du soweit bist atme nochmals drei mal tief ein und aus und öffne deine Augen wieder.

3. Zielformulierung (SMART-Methode)

Da du nun in deiner Visualisierung gesehen hast, wo du dich in ein bis fünf Jahren siehst, kannst du konkret damit anfangen deine Ziele für das neue Jahr zu formulieren. Erinnere dich dafür an all die Bilder deiner Zukunft, die du vor deinem inneren Auge erschaffen hast und mach dir bewusst, welche Schritte du unternehmen musst, um dort hin zu gelangen und diese Zukunft zu erschaffen. Jetzt kannst du mit der Formulierung beginnen. 

Teile deine Ziele dafür am besten in die verschiedenen Lebensbereiche ein. Nimm einfach eine Einteilung, die sich für dich stimmig anfühlt. Als Beispiel wäre die folgende Einteilung möglich:

Gesundheit, Fitness, Persönliches Wachstum, Spirit & Soul, Karriere & Finanzen, Lebensführung, Zuhause, Familie, Soziale Beziehungen, etc.

Nun kannst du damit beginnen, deine Ziele mit dem SMART-Modell zu formulieren. Nach dem SMART-Modell muss ein gut formuliertes Ziel 5 Kriterien erfüllen:

S - Spezifisch

Ein Ziel sollte so genau (also so spezifisch) wie möglich formuliert sein. So kannst du zum Beispiel statt: "Ich möchte mehr Geld verdienen" schreiben: "Ich möchte 400 €  im Monat mehr verdienen."

M - Messbar

Ein Ziel sollte messbar sein. Das bedeutet, die Zielformulierung sollte ein messbares Kriterium enthalten, an dem du festmachen kannst, wann du das Ziel erreicht hast. Im Beispiel oben wäre das Ziel erreicht, sobald in einem Monat 400 € mehr Einkommen zu verzeichnen sind.

A - Angemessen

Ein Ziel sollte so formuliert werden, dass es erreichbar ist. Unrealistische Ziele demotivieren dich mit der Zeit. Formuliere deine Ziele so, dass sie anspruchsvoll aber erreichbar sind.

R - Relevant

Formuliere deine Ziele so, dass du einen Mehrwert erzielst, wenn du sie erreichst. Das Ziel 200 Mal um den Block zu rennen, hat für die meisten Menschen keinen großen Mehrwert, selbst wenn es formal ein Ziel darstellt. Setze dir Ziele, die dir wichtig sind und von denen du am Ende etwas hast.

T - Terminiert

Der letzte Punkt betrifft die zeitliche Größe bei der Formulierung von Zielen. Ein Ziel sollte immer so formuliert sein, dass es eine klare Terminvorgabe gibt. Formuliere deine Ziele so, dass klar ist, bis wann das Ziel spätestens erreicht sein muss.

Natürlich ist die SMART-Formel keine Garantie dafür, dass du deine Ziele erreichen wirst und auch bei der Anwendung der Formel hast du natürlich Spielraum. Arbeite dennoch ganz intuitiv mit der Formel. Sie soll dir einfach eine Hilfestellung bei der Formulierung deiner Ziele bieten.

4. Vision Board

Im letzten Schritt geht es darum, deine Ziele mit positiven Emotionen zu verbinden und sie dir sichtbar in deiner Wohnung oder deinem Haus aufzuhängen. Das geht am besten mit einem Vision Board. Das Vision Board hilft dir dabei, deine Ziele mit positiven Emotionen aufzuladen, indem du es so gestaltet, dass du dich jedes Mal darauf freust deine Ziele zu verwirklichen, wenn du dein Vision Board siehst. Du kannst dir zum Beispiel jeden Abend vor dem Einschlafen dein Vision Board nochmal ansehen und dir dein zukünftiges Leben vorstellen. Im Bild unten siehst du meine Version des Vision Boards, du findest aber auf Pinterest noch viele weitere Ideen und Inspiration wie du dein Vision Board gestalten kannst. Auf dem Blog Small Life, Slow Life gibt es auch eine schöne Anleitung für ein Vision Board. Natürlich kannst du es auch interaktiv gestalten und immer wieder etwas daran verändern, wenn du das möchtest, oder dir sogar für jeden Monat ein neues Vision Board zaubern. Oder eben dann, wenn du es gerade brauchst. 

Auch bei der Gestaltung deines Vision Boards sind dir natürlich keine Grenzen gesetzt. Du kannst inspirierende Bilder, Fotos oder Zitate aus dem Internet ausdrucken, aus Zeitschriften ausschneiden, selber etwas malen, mit Stoff bekleben, und und und. Hol dir einfach Inspiration aus dem Internet und lass deiner Kreativität freien Lauf.

In der Grafik unten siehst du meine Anleitung für ein Vision Board, die dir als Vorschlag dienen soll. Wie gesagt - du bist in der Gestaltung vollkommen frei. Auf der Seite von Fernwehfreundin Caro findest du außerdem noch eine Vision Board Challenge, die am 03.01.18 startet und wo du nochmal genauer lernen kannst, dein Vision Board zu gestalten und deine Ziele zu verwirklichen.

Das war meine 4-Schritte-Anleitung für dich, die dich dabei unterstützt, deine Ziele in diesem Jahr auch im Auge zu behalten.

Jetzt liegt es an dir, deine Ziele zu formulieren und umzusetzen! Mach 2018 zu deinem erfolgreichsten Jahr und verwirkliche dir deine Träume! Ich wünsche dir dabei alles Glück dieser Welt!

Schreibe mir gerne in die Kommentare wie dir das Weihnachtsspecial bisher gefallen hat und welche Übungen dir bisher am meisten geholfen haben. Kanntest du die Zielformulierung mit der SMART-Methode bereits und hast du schon einmal ein Vision Board gestaltet, um deine Ziele zu verwirklichen?

Ich würde mich sehr freuen, wenn du deine Gedanken mit mir teilst! 🙂

Alles Liebe für Dich, 

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