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Sweet Spot – Erkenne deine Stärken

Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn man so vor sich hin lebt und plötzlich feststellt, dass einige Lebensbereiche überhaupt nicht mehr zu einem passen. Schließlich entwickeln wir uns jeden Tag unseres Lebens mehrfach weiter, da ist es nicht verwunderlich, dass wir im Laufe unseres Lebens neue Bedürfnisse, Interessen und Träume haben. Daher ist es eine gute Idee, am Ende eines Jahres zu überprüfen, wo wir in unserem Leben stehen und was von dem, was wir aus Gewohnheit leben, noch zu uns passt. Natürlich kannst du die folgenden Übungen und Fragen auch an einem anderen, ganz gewöhnlichen Tag bearbeiten. Für mich haben sich jedoch besondere Anlässe für solche Reflexionen ganz besonders bewährt.

Im ersten Beitrag zum Weihnachtsspecial von gestern ging es darum, unsere persönlichen Wünsche, Bedürfnisse, Lebensgewohnheiten etc. zu reflektieren und uns gegebenenfalls neu auszurichten. Heute geht es um die Reflexion des beruflichen Bereiches in deinem Leben, denn auch hier kann es sein, dass sich deine Wünsche bzw. deine berufliche Orientierung im Laufe deines Lebens verändern. Um aber auch in unserem Berufsleben wirklich glücklich und zufrieden sein zu können, müssen wir uns bewusst machen, ob das, was wir im Augenblick tun, auch noch das Richtige für uns ist.

Dein Sweet Spot

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Eine Übung, die dir dabei helfen kann das herauszufinden und die du auch zwischendurch immer einmal wieder für dich machen kannst, ist es, deinen „Sweet Spot“ zu definieren.

Der „Sweet Spot“ (in unserem Zusammenhang) bezeichnet den beruflichen Bereich, in dem sich deine Interessen und Fähigkeiten überschneiden. Es ist der Bereich, in dessen Rahmen wir am effektivsten arbeiten können und uns dabei erfüllt fühlen und in einen Flow kommen. Der Sweet Spot ist die Schnittstelle zwischen unserer Passion und unseren Talenten.

Um deinen Sweet Spot herauszufinden kannst du dir wie im Bild oben die beiden Bereiche (Fähigkeiten/Interessen) als Kreise aufmalen und deine individuellen Fähigkeiten und Interessen in den passenden Kreis schreiben. Schreibe einfach alles auf, was dir durch den Kopf geht.  Die Bereiche, die in beide Kategorien passen, schreibst du in die Schnittmenge der beiden Kreise. Diese Bereiche stellen dann deinen Sweet Spot dar – der berufliche Bereich, in dem du tust, was du liebst und darin auch noch sehr gut bist. Da ist doch Erfolg vorprogrammiert oder was meinst du?

Die Fragen #7 und #8 der nachfolgenden Reflexionsfragen bauen genau auf dieser Übung auf. Eine Variante dieser Übung, ein wenig anders erklärt,  findest du auch hier.

Visualisierung: Dein idealer Beruf

Eine weitere Übung, die dir dabei helfen kann, deine beruflichen Ziele klar vor Augen zu sehen ist die Visualisierung deines idealen Berufs bzw. deines idealen Arbeitsalltags.

Unter „Visualisierung“ wird dabei im Allgemeinen die bildhafte Vorstellung beispielsweise bestimmter Ziele verstanden, die du dir bereits vor deinem inneren Auge detailliert vorstellen und dadurch besser verwirklichen kannst. In unserer Visualisierungsübung malst du dir also detailliert deine ideale berufliche Zukunft aus. In diesem Artikel findest du weitere Infos dazu, was es mit dem Visualisieren auf sich hat und hier, wieso Visualisierung so wichtig ist.

Bevor du mit der Visualisierungsübung beginnst solltest du dir einen Ort suchen, an dem du dich still hinsetzen kannst, für die nächsten Minuten ungestört bist und dort deinen Körper und deinen Geist zur Ruhe bringen . Im letzten Beitrag habe ich dir dafür bereits eine Atemtechnik empfohlen, die du auch hier verwenden kannst. Es eignet sich dafür aber auch jede andere Atemtechnik oder Meditation, die dich zur Ruhe kommen lässt.

Wenn du soweit bist, schließe deine Augen und stelle dir die folgenden Fragen:

  • Wie sieht mein idealer Arbeitstag aus?
  • Welche Eigenschaften machen meine idealen Kollegen aus?
  • Wie sieht mein Leben aus, wenn ich in meinem Job rundum glücklich bin?

Lass die Fragen einfach in dir nachklingen und male dir vor deinem inneren Auge aus, wie dein idealer Arbeitsalltag aussieht. Stelle dir vor wie ein perfekter Arbeitstag für dich aussehen würde, wenn es keine Begrenzungen für dich gäbe. Von dem Moment, in dem du aufstehst, bis zu dem Moment, in dem du wieder ins Bett gehst. Wie sähe all das aus? Stelle es dir so detailliert wie möglich vor.

Wenn Du möchtest, kannst du dir anschließend Notizen zu deiner Visualisierungsübung machen. Wiederhole diese Übung immer einmal wieder, wenn dir gerade danach ist und du wirst sehen, dass sich dadurch nach und nach etwas in deinem Leben verändern wird.

Jahresreflexion "Berufliches"

Die beiden Übungen, die ich dir bisher vorgestellt habe, bilden die Grundlage für die folgenden Reflexionsfragen zu deiner beruflichen Jahresreflexion. Auch hier kannst du wieder eine Atemübung machen, wenn du das Bedürfnis hast und dein Körper sich vielleicht etwas angespannt anfühlt. Ansonsten reicht es auch, wenn du drei mal tief durchatmest.

Schreibe auch diesmal wieder deine Antworten auf. Nimm dazu entweder das Workbook oder etwas anderes, worauf du gut schreiben kannst. Es ist wichtig, dass du die Fragen schriftlich beantwortest, da es einen stärkeren Effekt auf dein Unterbewusstsein haben wird. Schreibe einfach wieder alles auf, was dir zu den Fragen in den Sinn kommt und sei dabei ganz ehrlich zu dir selbst. 

Reflexions-Fragen:

  1. Welche berufliche Tätigkeiten habe ich 2017 ausgeübt? Welches war meine Haupttätigkeit?
  2. Was macht meine hauptberufliche Tätigkeit aus? ( Hierzu kannst du wunderbar eine Mindmap zeichnen)
  3. Wie geht es mir in meinem Beruf?
  4. Wie fühle ich mich nach einem Arbeitstag? (Körperlich, seelisch, geistig/gedanklich)
  5. Wie will ich mich in meinem Beruf fühlen?
  6. Was an meinem Beruf gefällt mir?
  7. Was an meinem Beruf gefällt mir nicht?
  8. Wo liegt mein Sweet Spot? Was sind meine Talente, was meine Interessen?
  9. Liegt meine hauptberufliche Tätigkeit in meinem Sweet Spot? Wenn nein, was kann ich verändern, um das zu ändern?
  10. Welche konkreten Schritte kann ich im Jahr 2018 unternehmen, um in meinem Beruf rundum glücklich zu sein?
  11. Was kann ich aus meinen Erfahrungen im Jahr 2017 für meine berufliche Zukunft lernen?

Im Beitrag morgen kommt dann der dritte und letzte Teil der Jahresreflexion. Darin wird es um das Thema „Familie & Freunde“ gehen.

Schreibe mir wieder gerne in die Kommentare, wie dir die Jahresreflexionen bisher gefallen haben und, welche besonders spannenden Übungen du noch kennst, um die verschiedenen Lebensbereiche zu reflektieren. 

Ich wünsche dir und deiner Familie einen wunderschönen und friedlichen Feiertag.

Alles Liebe,

P.S. Falls du es nicht bereits tust, folge mir gerne auf Pinterest und Instagram

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