Mindset & Spirit

Mit Ängsten umgehen lernen

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Wie gehst du mit deinen Ängsten um?

Das ist eine Frage, die uns alle irgendwann einmal beschäftigen sollte, wenn wir unser Leben verändern möchten. Angst ist eine natürliche Ursache, wenn wir durch Phasen in unserem Leben gehen, die neu für uns sind und die uns vor ungewohnte Situationen stellen. Als Erwachsene haben wir bereits früh gelernt, unsere Ängste weghaben zu wollen. Wenn wir als Kinder Angst hatten, wurde uns häufig gesagt, dass wir keine Angst haben müssen, dass es gar keinen Grund gäbe Angst zu haben. Auf diese Weise sind unsere Ängste nicht verschwunden, wir haben nur gelernt, sie zu unterdrücken und sie so lange zu ignorieren, bis sie von selbst weggehen.

Die Folge davon ist es, dass die meisten von uns mit aufgestauten und verdrängten Ängsten umher laufen, die eigentlich nur auf eines warten: Gesehen zu werden.

Was es bedeutet, seine Ängste anzunehmen

Was heißt es jetzt aber eigentlich seine Ängste anzunehmen?

Dazu ist es wichtig zu wissen, dass unsere Ängste - wie alles in unserem Leben - eine Aufgabe haben, die uns dabei helfen sollen uns auf bestimmte Themen in unserem Leben aufmerksam zu machen. Meist sind dies Bereiche, in denen wir noch nicht im Reinen mit uns sind, durch die es einige Schmerzen und Blockaden in uns gibt. Indem wir diese Blockaden aufrechterhalten und uns weigern, uns ihnen zu stellen, blockieren wir am Ende selbst unser eigenes unendliches Potential und unsere innere Kraft.

In meinem Beitrag auf Instagram, habe ich in der Community gefragt, wie ihr mit euren Ängsten umgeht und interessante Antworten erhalten. Einige von euch waren sich darüber bewusst, dass es wichtig ist, seine Ängste anzunehmen und darüber zu reflektieren, andere haben sich bereits eingestanden, dass sie ihre Ängste ignorieren und loswerden möchten. Beides sind Schritte, die wir benötigen, um mit unseren Ängsten umgehen zu lernen. Denn um etwas zu verändern, müssen wir erst einmal erkennen, dass da ein Problem ist und wir dieses Problem lösen möchten.

Der erste Schritt auf unserem Weg ist es also, zu erkennen, dass da Ängste in uns sind, die gesehen werden möchten und dass wir allein diese Ängste auflösen können.

Ein Tipp, den ich dir hier mit auf den Weg geben möchte, ist es dir Zeit zu nehmen und dich deinen Ängsten zu stellen. Mir selbst hat es schon oft geholfen, mir einfach Zeit zu nehmen für die Ängste in meinem Leben. Frage dich: "Was möchte mir diese Angst sagen?" und du wirst sehen, dass sich allein durch die Zeit, die du dir nimmst und die Aufmerksamkeit etwas verändern wird.

Im Umgang mit Angst hat mir aber eine weitere Methode immer besonders weitergeholfen: Meditation

Wie dir Meditation helfen kann, mit deinen Ängsten umzugehen

Meditation ist eine bewährte Methode, mit deinen Ängsten umzugehen. In einer Meditation kannst du dir ein Abbild deiner Ängste vor Augen führen und auf diese Weise symbolisch mit deinem Unterbewusstsein kommunizieren und deine Ängste symbolisch gehen lassen.

An dieser Stelle möchte ich dich jedoch deutlich darauf hinweisen, dass in Fällen von Angststörungen oder psychischen Erkrankungen eine Meditation keineswegs eine ausreichende Hilfe darstellt. In diesem Fall solltest du dich an einen Therapeuten wenden.

Für die Meditation empfehle ich dir für den Anfang eine geführte Meditation, hier gibt es im Internet bereits ganz viele kostenlose Meditationen, aus denen du dir eine für dich passende aussuchen kannst, wie z.B. eine Meditation von Laura Malina Seiler oder diese von dem Autor und Achtsamkeitsexperten Peter Beer.  Hier kannst du nichts falsch machen, suche dir einfach eine Meditation, die dich im Moment anspricht.

 

Deine Angst ist für dich

Die wichtigste Botschaft, die ich dir mit diesem Artikel mit auf den Weg geben möchte ist diese:

Deine Angst ist immer für dich.

Angst ist ein natürlicher Mechanismus, der uns davor bewahren möchte, Fehler zu machen, uns zu blamieren und am Ende unglücklich zu sein. Am Ende ist unsere Angst also immer dazu da, uns zu schützen. Dennoch sollten wir ihr nicht zu viel Macht beimessen und uns immer wieder fragen, ob wir nicht bereits einen Schritt weiter sind und die Angst loslassen können. Achtsamkeit in Momenten der Angst, aber auch eine geführte Meditation können uns dabei helfen, aufkommende Ängste ziehen und die blockierte Energie fließen zu lassen.

 

Schreibe mir gerne in die Kommentare, wie du mit deinen Ängsten umgehst und welche Tipps du im Umgang mit Ängsten hast. Lass mich gerne wissen, ob dir der Beitrag weiterhelfen konnte und welche Fragen noch offen geblieben sind.

Alles Liebe für dich,

 

deine

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