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Buchempfehlung #1: Hygge als glückbringendes Lebenskonzept

Seit einiger Zeit hatte ich mich bereits für den skandinavischen Einrichtungsstil interessiert und alles, was mir dazu in die Finger kam, auf Pinterest getaggt. Als ich durch Zufall auf den Begriff „Hygge“ stieß.

Kerzen, Decken, Kissen, schlichtes Design, Gemütlichkeit.

All das und noch mehr drückt „Hygge“ aus. Ich liebte es.

Also durchforstete ich die Tiefen des Internets nach einem passenden Buch zu „Hygge“ und seiner Lebensphilosophie und fand schließlich das Buch:

Der Autor Meik Wiking, ein dänischer Glücksforscher, beschreibt in diesem Buch, was sich hinter dem dänischen Begriff „Hygge“ eigentlich verbirgt, worauf es bei diesem Lebenskonzept ankommt und warum die Philosophie des „Hygge“ die Dänen zum glücklichsten Volk der Welt macht. 

Nachdem ich mir das Buch natürlich sofort bestellt habe, kam es mir wie eine Ewigkeit vor, bis es endlich in meinen Briefkasten geflattert kam, so gespannt war ich. Und ich kann sagen, das Warten hat sich für mich gelohnt

Diese dänische Lebensphilosphie des „Hygge“ hat mich wirklich überzeugt.

Meik Wiking hat dieses Buch gefüllt, mit einer Abwechslung aus einerseits lustigen und interessanten Hintergrundinformationen über die Dänen und ihrer Art zu Leben und andererseits mit praktischen Tipps und Anwendungsmöglichkeiten, um die eigenen vier Wände besonders „hyggelig“ zu gestalten.

Das Besondere an „Hygge“ ist meiner Ansicht nach, dass es genau dem entgegenwirkt, was ich als „Lebens-Hektik“ bezeichnen würde. Auf den deutschen Straßen und öffentlichen Plätzen sieht man die Leute rennen, drängeln und schubsen, mit den Gedanken bereits mehrere Stunden voraus, während sie versuchen schnellstmöglich von A nach B zu kommen. Dabei vergessen wir nur allzu oft, wie wichtig es ist, im Moment zu leben, die Umgebung wahrzunehmen und einfach einmal innezuhalten. Hetzen läuft oft schon automatisch ab, dabei kann es doch so glücklich machen, die Augenblicke einmal bewusst zu erleben und in vielen Fällen, gibt es noch nicht einmal einen Grund, es nicht zu tun.

Die Dänen wirken diesem unbewussten Alltagsstress entgegen, indem sie einfach „Hygge“ praktizieren. In Deutschland kennt man „Hygge“ übrigens auch als „Gemütlichkeit“.

Aber wie bringt man dieses „hyggelige“ Gefühl denn nun hervor?

Meik Wiking nennt insgesamt 10 Punkte, die das „Hygge-Manifest“ bilden. Hier die wichtigsten kurz zusammengefasst:

 

1) Licht

Die richtige Beleuchtung ist für „Hygge“ unersetzlich. Der einfachste Weg, die richtige Beleuchtung für eine hyggelige Atmosphäre zu erschaffen ist es, ein paar Kerzen anzuzünden – am besten in möglichst vielen verschiedenen Formen und Größen.

Aber nicht vergessen, die Kerzen vor Verlassen des Raumes wieder auszupusten und einmal gut durchzulüften.

Aber auch mit den richtigen Lampen, lässt sich eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Hierbei gilt: Je niedriger die Lichttemperatur, desto beruhigender die Atmosphäre.

Mit mehreren kleinen Lampen im Raum verteilt, lassen sich kleine „Lichthöhlen“ bilden, die das Zuhause gleich viel entspannender machen.

2) Lebe im Hier und Jetzt

Bei „Hygge“ geht es darum, im Hier und Jetzt zu sein, den Augenblick bewusst zu erleben und zu genießen.

Handy aus, nicht erreichbar sein und mit den Gedanken einmal in der Gegenwart bleiben.

Ob alleine oder mit Freunden und Familie, für solche Momente sollte täglich Platz geschaffen werden. Die wichtigsten und schönsten Gespräche finden in den ruhigen Augenblicken unseres Lebens statt. Nehmen wir uns also Zeit dafür.

3) Gemeinschaft

Sich mit den Menschen zu umgeben, die man liebt, ist eines der wichtigsten Dinge, um ein glückliches Leben führen zu können. Deshalb nehmen sich die Dänen mindestens einen Abend pro Woche Zeit für Freunde, Familie oder Kollegen. Ob nun ein einfaches Abendessen, ein Spieleabend oder einen Sonntagsausflug – alles ist möglich, nur hyggelig muss es sein. Beispielsweise kann eine neue gemeinsame Tradition begonnen werden, wie ein Kaffeeklatsch einmal im Monat abwechselnd bei jedem Gruppenmitglied.

Zeit für gemeinsame Aktivitäten kann Menschen noch enger zusammenbringen und Erinnerungen fürs Leben schaffen.

4) Gemütlichkeit

Unser Zuhause ist unser „Hygge-Hauptquartier“. Deshalb sollten wir es uns zuhause so gemütlich und entspannend wie möglich machen. Immerhin verbringen wir hier unsere meiste Zeit und erholen uns hier von stressigen Tagen.

Um unsere vier Wände hyggeliger zu machen, ist es – neben der richtigen Beleuchtung – eine gute Idee, sich mindestens eine richtig kuschelige Ecke zu schaffen. Mit einer warmen Decke eingekuschelt auf dem bequemen Sessel, eine Tasse Tee in der Hand, lässt es sich nicht nur gut entspannen sondern auch gut arbeiten.

Unser Zuhause ist unsere Insel, also gestalten wir sie nach unseren Wünschen.

Solltet ihr jetzt auch so vernarrt in die dänische Lebensphilosophie sein, wie ich es bin, dann kann ich euch nur von Herzen das Buch von Meik Wiking „Hygge – Ein Lebensgefühl, das einfach glücklich macht“ empfehlen. Hier findet ihr auch noch weitere Tipps für mehr „Hygge“ im Alltag und tolle Illustrationen und Photos zum Nachmachen.

Hier findet ihr die deutsche und englische Version des Buches.

Ich wünsche euch einen wunderschönen und hyggeligen Sonntag!

Eure Giulia

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