Das Ziel nicht aus den Augen verlieren – Was Dir helfen kann

Seine Ziele im Auge zu behalten ist oftmals nicht so einfach, besonders, wenn man sich im Leben an einer Weggabelung befindet und nicht so richtig weiß, wie es nun weitergehen soll.

Hierzu habe ich vor längerer Zeit einmal eine kleine Geschichte gefunden, die, wie so vieles, genau im richtigen Moment zu mir kam:

 

Die Langstreckenschwimmerin Florence Chadwick hatte sich das Ziel gesetzt, die Strecke zwischen der Insel Catalina in Richtung Kalifornien als erste Frau zu überqueren und wurde dabei von einem Kamerateam begleitet. Die eisige Kälte machte es ihr schier unmöglich das andere Ufer zu erreichen. Als sie dennoch 15 Stunden später den Großteil der Strecke geschafft hatte und sie nur noch eine halbe Meile vom anderen Ufer entfernt war, bat sie darum, aus dem Wasser geholt zu werden. Entgegen des Zuspruchs ihres Trainers, der im Boot neben ihr herfuhr und ihr sagte, dass die Küste schon ganz nah sei, brach die Schwimmerin ihren Rekordversuch ab. Auf die Frage des Reporters, weshalb sie so kurz vor dem Ziel abgebrochen habe, antwortete die Schwimmerin: „Es war der Nebel. Wenn ich das Land hätte sehen können, hätte ich es geschafft“.  

Ähnlich wie Miss Chadwick, hat vermutlich jeder schon einmal im Leben das Ziel aus den Augen verloren und sich ein wenig hilflos gefühlt. In solchen Momenten kann es helfen, sich die Zeit zu nehmen, in sich hinein zu spüren. Wenn wir uns selbst diese Aufmerksamkeit und das Vertrauen schenken, stellen wir meiner Erfahrung nach in den meisten Fällen fest, dass wir selbst ziemlich genau wissen, was unsere Ziele sind und, welche Schritte wir als nächstes unternehmen können, um diese zu erreichen. Durch Zweifel und die Anforderungen der anderen, die wir meinen erfüllen zu müssen, verlieren wir häufig die Verbindung zu uns Selbst. Wir versuchen aus den vielen Möglichkeiten, den richtigen Weg mit unserem Kopf bzw. mit unserem Verstand herauszufiltern, anstatt unserem Herzen und unserer inneren Stimme zu folgen.

Wir dürfen letztendlich nicht vergessen, dass wir ganz alleine entscheiden, welche Wege wir gehen. Und selbst wenn wir einmal das Ziel aus den Augen verloren haben, haben wir immer die Möglichkeit, eine neue Perspektive einzunehmen oder auch einen ganz anderen Weg zu gehen.

Einen neuen Weg. 

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